Tipps Richtig reisen

Bei Mietwagenbuchungen bitte beachten:

In vielen Zielgebieten werden Mietwagen zu sehr attraktiven Preisen, allerdings oft mit der Tankregelung Full-Empty (Voll –Leer) angeboten. Über den Mietpreis hinaus wird bei der Fahrzeugübernahme der volle Tank berechnet. Nicht verbrauchter Kraftstoff bei Abgabe des Fahrzeugs wird aber nicht erstattet – man ist in eine Zusatzkosten-Falle "getappt". Bei den aktuellen Kosten für Benzin und Diesel also auch auf die Tankregelung zu achten lohnt!

Nicht zuletzt aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten eines großen lokalen Anbieters wird auf dem spanischen Markt in den nächsten Wochen und Monaten mit einer "schwierigen Flottensiutation" gerechnet. Je näher die Ferienzeit rückt, umso sicherer sind stetige Preissteigerungen. Die besten Raten sichert eine rechtzeitige Buchung.

Reiseliteratur für Kinder bekämpft "Urlaubsfrust"

Viele Reiseführer widmen dem Thema "Familienurlaub" schon ganze Kapitel, doch der Berliner Del Medio Verlag geht noch einen ganzen Schritt weiter. In bunten Reisebüchern für Kinder ab 4 Jahre präsentieren die "Reiseführer Lilly und Anton" die schönsten Reiseziele – u.a. Mallorca, Berlin, Paris und London – aus Kindersicht und sehr humorvoll. So versteckt sich auf vielen Bildern eine kleine Ratte, die gern menschliche Freizeitvergnügen genießt… Über wichtige Informationen zum Reiseziel hinaus werden all jene Sehenswürdigkeiten und Angebote ausführlich beschrieben, die Kindern besonders viel Spaß machen und sie zum Entdecken vor Ort einladen. Ein Stadtplan in "Schatzkartenoptik" und eine umfangreiche Zusammenstellung aller Attraktionen für Kinder gehören auch in jeden dieser klar gegliederten, hochwertig verarbeiteten bunten Bände, die auch als E-Book erhältlich sind.
Informationen: www.lillyundanton.de

Dem Jetlag vorbeugen

Ein Langstreckenflug ist oft anstrengend und zudem mit einer Zeitverschiebung verbunden. Diese wirkt sich nicht nur auf den Schlaf-Wach-Rhythmus des Gehirns aus, sondern auch auf andere Körperfunktionen, die dem normalen Tagesablauf angepasst sind. Das "Syndrom der Zeitverschiebung", kurz Jetlag, führt zu einem Gefühl allgemeiner Erschöpfung und Abgeschlagenheit. Auch verminderte Reaktionsgeschwindigkeit, nächtliche Schlaflosigkeit oder häufiges nächtliches Erwachen können Folgen sein. Sogar der Magen-Darm-Trakt kann vom Jetlag betroffen sein – wenn sich z.B. ein Hungergefühl zu unpassender Zeit einstellt.

Kleinkinder sind oft weniger anfällig für den Jetlag als Erwachsene, denn Menschen, die sich oft an starr geregelte Tagesabläufe halten, fühlen sich durch die Zeitverschiebung stärker gestört. Es kann 2, mitunter aber auch 14 Tage dauern, bis sich der Körper auf den neuen Tag-Nacht-Rhythmus eingestellt hat – je nach Zahl der überflogenen Zeitzonen, Alter und gesundheitlichem Zustand.
Auch die Flugrichtung spielt eine Rolle. Flüge westwärts, so von Frankfurt/Main nach New York, landen dort nach Ortszeit meist am frühen Abend, während es in Deutschland bereits Mitternacht ist. Gelingt es, sich der Ortszeit anzupassen und noch ein paar Stunden wach bleiben, kommt es kaum zu Umstellungsproblemen. Doch endet der Rückflug nach Deutschland erst am späten Abend, folgt der Körper noch immer der New Yorker Zeit (6 Stunden zurück) und ist kaum darauf eingestellt, jetzt schon einzuschlafen.

Aber beachtet man folgende Tipps, "erwischt" einen der Jetlag nicht so stark:

  • Den Flug ausgeruht antreten, sich in den Tagen vor der Abreise ausreichend bewegen und Erkältungen oder Infekte zu vermeiden.
  • Vor einem Flug nach Westen nur kurze Nickerchen halten und bereits einige Tage vor Abflug immer etwas später zu Bett gehen. Bei einem Flug ostwärts dagegen durchschlafen und in den Tagen zuvor früher aufstehen.
  • Während des Fluges keinen oder nur wenig Alkohol trinken. Um der Austrocknung des Körpers auf langen Flügen entgegenzuwirken, aber viel Mineralwasser oder Fruchtsäfte zu sich nehmen.
  • Möglichst sofort und strikt an die Tageszeit und den Lebensrhythmus am Zielort anpassen und Arbeitszeiten, Mahlzeiten, Sport, Treffen mit Freunden usw. entsprechend organisieren. Plagt der Hunger zur "unpassenden Zeit", nur kleine Portionen essen.
  • Körperliche Aktivität im Freien unter hellem Tageslicht und Schlaf nach Sonnenuntergang helfen dem empfindlichen Hormonsystem in den neuen Takt zu kommen.
  • Berufliche Vielflieger profitieren auch von kurz wirksamen Schlafmitteln aus der Gruppe der Benzodiazepine und der Nicht-Benzodiazepine. (Achtung: Alkohol verlängert und verstärkt die Wirkungen und Nebenwirkungen von Schlafmitteln.)

Quelle: HanseMerkur Gesundheitsportal


So bleiben auch die Kleinen im Urlaub gesund

Kleinen Kindern oder gar Säuglingen kann auf Reisen über das Erlebnis Urlaub hinaus manches zu schaffen machen – Hitze und viel Sonne, hohe Luftfeuchtigkeit, ungewohntes Essen, landestypische hygienische Verhältnisse.
Beim Packen der Reiseapotheke für die Erste Hilfe aber daran denken, dass für die Kids oft Medikamente mit besonderen Wirkstoffen zu empfehlen sind – bei Durchfall z.B. nicht Loperamid (wie in Immodium), sondern Tannacomp-Präparate und Elektrolytmischungen. Bei Reisekrankheit, Übelkeit und Erbrechen Mittel mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat bevorzugen.
Reagieren Kinder empfindlich auf die Druckveränderungen beim Starten und Landen, hilft bei den ganz Kleinen das Fläschchen (oder auch Stillen), denn durch das Schlucken werden Nasennebenhöhlen und Mittelohr wieder frei. Für ältere Kinder ein Nasenspray mit dem Wirkstoff Oxymetazolin (etwa Nasevin) oder speziell entwickelte Ohrstöpsel bereithalten, denn sie sorgen für einen langsamen und kontinuierlichen Druckausgleich (erhältlich in Apotheken und im Bordshop der Ferienflieger Condor, Air Berlin, TUIFly…)
Ganz wichtig: Dauermedikationen – für Kinder wie Erwachsene – gehören in das Handgepäck. Doch auf Langstreckenflügen dürfen sie nur mitgeführt werden, wenn auch eine Bescheinigung über die Notwendigkeit (Rezept) in englischer Sprache vorliegt - eine Folge des 11.September 2001.
Sollte der Wach-Schlaf-Rhythmus durch eine Zeitverschiebung gestört sein, die Urlausplanung möglichst nach folgendem Rat darauf einstellen: pro Stunde Zeitverschiebung mit einem Tag für die Gewöhnung des Körpers an die Ortszeit rechnen und alles etwas ruhiger angehen. Solche Erholungsphase nach einem langen Flug tut auch dem Immunsystem gut.


Unterwegs alles richtig machen

Fremde Sitten gibt es überall. Einige Regeln und Bräuche, ob bei der Begrüßung, beim Essen mit Einheimischen oder auch im Linienbus erscheinen uns ungewöhnlich. Doch es zeugt von Respekt und Interesse an fremden Kulturen, versucht man auf Reisen, nicht in "jedes Fettnäpfchen" zu treten.

In Asien erleben Reisende oft große Toleranz, schon weil sie zu Gast sind und anders aussehen. Aber auch "Langnasen" oder "Read Heads" sollten einige kulturelle Tabus nicht brechen.
Kann man sich für solch typische Delikatessen der chinesischen Küche wie Hühnerfuß oder Bambusratte nicht begeistern, dann nicht angewidert schauen, sondern freundlich ablehnen. Wer nach Zutaten und Zubereitung fragt, hat beim Gastgeber schon viel gewonnen. Wenn man bei der Begrüßung Körperkontakt vermieden hat! Chinesen begrüßen sich nur mit einem leichten Nicken.
Ein noch größerer Fehler ist es in Thailand, jemand am Kopf zu berühren. Der gilt als höchstes, der Fuß aber als niederstes Körperteil. Also nie mit dem Fuß auf jemand weisen. Besonderer Respekt gilt dort dem König – Kritik am Staatsoberhaupt verbietet sich – und den Mönchen. Sogar den jungen wird im Bus ein Sitzplatz angeboten.
In Indien ist passende Kleidung sehr wichtig: Frauen auf der Straße bitte recht bedeckt (auch die Beine), Männer unbedingt sauber gekleidet... Möchte man in Indien Zustimmung ausdrücken, wird der Kopf von einer Seite zur anderen "gewackelt", Ablehnung meint ein kurzes Zucken des Kopfes oder ein Zungenschnalzen.

Die passende Kleidung beim Besuch von Kirche/ Moschee werden auch in Spanien und den arabischen Ländern erwartet. In Brasilien darf Frau dagegen im Alltag durchaus sexy auftreten, doch auch dieses Land hat konservative Seiten (so ist etwa Homosexualität verpönt). Eine halbe Stunde zu spät zu einer Verabredung zu erscheinen, ist "am Zuckerhat" normal, zumal dann mit einer herzlichen Umarmung gegrüßt wird. Diese abzulehnen ist eine schlimme Zurückweisung. Nur herzlich gemeint ist auch der Kuss auf die Wange, mit dem sich ägyptische Männer verabschieden.
Die sprichwörtliche Gastfreundschaft missachtet man in der Türkei, wenn man das angebotene Gläschen Tee ablehnt. Beim Betreten einer fremden Wohnung bitte Schuhe ausziehen! Wird man in ein türkisches Restaurant zum Essen eingeladen, muss man nicht zahlen, sollte es aber versuchen und so die Einladung noch mehr aufwerten.

Auch in den USA ist "Geiz nicht geil", denn 20% Tip, also Trinkgeld, werden erwartet, ist doch die Bezahlung der Kellner sehr niedrig, weil üppige Trinkgelder bereits eingerechnet sind. Trinkgeld ist auch in Spanien willkommen, doch man rundet nicht auf, sondern lässt das vom Kellner zurückgebrachte Wechselgeld einfach liegen.


Dr. Kirsten Gasoos
Endersstraße 7
04177 Leipzig
Tel. 0341 / 477 39 74
Fax 0341 / 940 19 04

Dr. Dagmar Langer
Bornaische Straße 18
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