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Polnische Ostsee: Swinemünde und Kolberg

Swinemünde, die größte Stadt Usedoms, wurde von einer deutschen Hafenstadt zum bedeutendsten deutschen Seebad des 19./frühen 20. Jahrhunderts. Das gut 100 km östlich gelegene, noch etwas größere Kolberg blickt auf eine viel längere Geschichte als Hanse-, Hafen- und Garnisonsstadt zurück. Doch auf eine große Tradition als Kur- und Seebad kann es auch verweisen.
Und so wie sich dieses „Stück“ Geschichte gleicht, so ähneln sich beide Städte in der Gegenwart als herrliche Bade- und Kurorte an der polnischen Ostsee.
Doch in Swinemünde ist noch viel vom Charme der „alten Zeit“ zu spüren. Kolberg dagegen musste neu bauen, wurde es doch in den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges sehr stark zerstört. Wechseln also in Swinemünde an der Promenade und im Kurviertel alte, prachtvolle Villen und Kurhäuser mit modernen Hotelbauten, findet man in Kolberg Sanatorien, Kurhäuser, Apart- und Strandhotels im Stil der 60er, 70er… 2010er Jahre. Und ganz Modernes entsteht gerade am östlichen Ende der Promenade, im (noch) ruhigeren Bereich des Kurviertels. Hier kann direkt am Sandstrand gebaut werden. Näher zum Zentrum hin an der Promenade errichtete Hotels bieten Meerblick meist nur vom Dach aus, denn der herrlich breite Sandstrand wird durch einen schmalen Waldstreifen begrenzt. Hier Sandstrand, dort maritimes Flair: Am westlichen Teil der Promenade laden eine kleine Seebrücke, Restaurants und Geschäfte unterhalb des Leuchtturms und das Hafenviertel zum Bummeln ein.
Gemütlich zu Fuß oder auch per Rad kann vom Kurviertel aus schnell die Altstadt Kolbergs erreicht werden. Soll es eine längere Tour werden, dann immer an der See entlang, vielleicht bis ins 11 km entfernte hübsche Ustronie Morskie (Henkenhagen) oder Kolberger Deep (Dzwirzyno). Hier geht es beim Kuren und Baden noch etwas ruhiger und entspannter zu.
Radfahrer, Walker und Spaziergänger fühlen sich auch in Swinemünde wohl. Auf wunderbar zu fahrenden Radwegen sind auch Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin schnell erreicht. Auf der herrlichen Promenade, in wunderschönen Parks und auf einem bequemen Weg durch die Dünen kann man gut zu Fuß unterwegs sein. Auch das Hafengelände ist bald erreicht, in die nahe Altstadt hinter dem Kurviertel führen viele Spazierwege.
Warum Kolberg, warum Swinemünde? In beiden Orten kann man mit der ganzen Familie einen schönen Bade- und/oder Aktivurlaub erleben, denn es wird viel geboten. In beiden Orten fühlt man sich als Kurgast gut betreut und unterhalten. Und mehr noch als in Swinemünde kann man in Kolberg Wellnessurlaub „vom Feinsten“ genießen, so z.B. im ****Sand Hotel oder im *****Diune Hotel & Resort.

Im Kurviertel Kolbergs



Swinemünde: An der Strandpromenande

Bulgariens Küste? Muss man erleben!

An die bulgarische Schwarzmeerküste fliegen deutsche Urlauber, landen nach gut 2 Stunden in Varna oder Burgas und reisen meist weiter nach Albena, Goldstrand oder Sonnenstrand.
Hier stimmt "nomen est omen", denn goldenen, also hellen Sandstrand und Sonne gibt es genug. Die Kraft der Sonne reicht "verwöhnten" Badegästen aber nur von Mai bis September. Auch das Wasser des Schwarzen Meeres ist selten so "badewannenwarm" wie das Mittelmeer. Doch 24°C Wassertemperatur noch Mitte September, kilometerlange, breite, flach abfallende Strände, dahinter in (fast) allen Badeorten das passende Hotel für jeden "Urlaubstyp" und dazu Shops, Bars, Discos, schöne Parkanlagen - was braucht es mehr? Zuvor auf jeden Fall die Wahl des richtigen Urlaubsortes, denn jeder bietet etwas Besonderes:

Für Familien, Ruhesuchende und auch "Gesundheitstouristen" empfiehlt sich Albena, von Varna aus schnell erreicht und unter den sehr bekannten Badeorten der kleinere. Alle ca. 40 Hotels hier sind im Besitz einer AG, die auch das örtliche Gesundheits- und Wellnesszentrum betreibt. So können viele hotelübergreifende Angebote wie das "Dine Around" in allen ****Hotels genutzt werden. Am 3 km langen, feinsandigen, mit der "Blauen Flagge" prämierten Strand - wie überall von 08.00 bis 18.00 Uhr bewacht - hat jedes Hotel seinen Strandabschnitt, sind ein Schirm und zwei Liegen im Reisepreis enthalten. Soll es etwas ursprünglicher sein, dann einfach über die Promenade hinaus in eine herrliche Dünenlandschaft wandern. Bringen nur aufregende Rutschen den echten Badespaß, dann ab in den kleinen, feinen Aquapark...

Schon über 120 Hotels, die meisten in den letzten Jahren erst erbaut, reihen sich u.a. an der langen Promenade von Goldstrand. Gleich hier am breiten Strand, aber auch im Zentrum des lebhaften Badeortes, gibt es viele "Partystandorte", so den "Partystadl", mit einem Programm ähnlich dem in Playa de Palma, ausgerichtet auf deutsche Gäste, mit deutschen DJ's...
Doch nicht überall ist Party angesagt, es finden sich viele Ruhezonen. So ist Goldstrand der ideale Urlaubsort für Paare, Familien und "Partypeople" gleichermaßen. Buchen diese oft preisgünstige Hotels in der zweiten Reihe, finden Paare und Familien in Strandnähe Passendes zwischen dem ruhigen Bereich ab Yachthafen bis hinauf ins stets belebte Zentrum.

Verlässt man Goldstrand Richtung Burgas, vielleicht um die wundervolle Altstadt von Nessebar zu besuchen, überquert man auf dem Landweg einige grüne Gebirgszüge und streift die kleinen Badeorte Sveti Konstantin und Obzor. Auch hier kann man sich herrlich erholen, abseits des Trubels, an kleineren Badebuchten. Die "grüne Oase" Sveti Konstantin lädt an einen mit der "Blauer Flagge" ausgezeichneten Strand oder aber in viele Mineral- und Thermalquellen ein, die auch die Hotelpools speisen. So zieht es Familien und viele Kurgäste hierher. In der langen und breiten Bucht von Obzor finden sich die wenigen Hotels, die deutsche Veranstalter anbieten. In dem kleinen, hübschen Ferienort selbst gibt es viele Ferienwohnungen und Appartements für einheimische Urlauber.

Bald nach Obzor geht es wieder bergab. Doch zuvor kann man einen herrlichen Blick auf den größten und ältesten Badeort Bulgariens genießen. Und entdeckt im Gewimmel der vielen Hotels einige riesige, palastähnliche Bauten. Das ist Sonnenstrand - mit einem 10 km langen, bis 400 m breiten Badestrand und ca. 200.000 Gästezimmern in Hotels aller Art. Die meisten entstanden erst in den späten 1990er Jahren, sind modern, chic und strandnah. An der langen, langen, schönen Strandpromenade wechseln ruhige Abschnitte mit sehr belebten. Hier, aber auch im Ortszentrum heißt es "Party international". Deutsche, britische, skandinavische... Partygänger unterhalten sich am Sonnenstrand bestens. Und haben vielleicht zuvor die auf einer felsigen Halbinsel gelegene Altstadt von Nessebar durchstreift. Das seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende "Besuchermagnet" präsentiert 3000 Jahre Besiedlungsgeschichte in einem reizvollen Mix aus den Resten thrakischer Befestigungsanlagen, griechischer Tempel, Basiliken, Kirchen und für die bulgarische Wiedergeburtszeit typischen Holzhäusern. Dazwischen unzählige kleine Shops, Cafés und Restaurants... Alles wunderbar anzuschauen oder in der Ferne zu erahnen von den Hotels in Neunessebar aus. Wählt man eines dieser Häuser, geht man zum Meeresbaden an kleine, reizvolle Buchten oder aber an den "endlosen" nahen Sonnenstrand.
Mehr zu den Hotels unter Empfehlungen/Hotels.


Madeira - einzigartig schön

Madeira - wie die Kanaren eine Vulkaninsel im Atlantik, näher an Afrika als an Europa. Doch schon beim Landeanflug, für den der Pilot trainiert und lizensiert sein muss, ist zu sehen: Die felsigen Klippen, die tiefen Schluchten und Berghänge sind wunderbar grün und an vielen Stellen eng bebaut. Zwischen alten Dörfern und modernen Bungalow- oder Wohnsiedlungen viele neue Straßen, Brücken und Tunnel, die den Verkehr auf Madeira schnell und sicher machen. Doch ps-starke Fahrzeuge braucht es noch immer, um die steilen Anstiege von der Küste hinauf ins Grüne zu bewältigen, es sei denn, man wählt eine Seilbahn.

Eine Insel, aber keine Badestrände, oder nur schmale, dunkle, steinige Strandabschnitte. Sieht man hellen Sand, stammt er aus Afrika... Doch kommen die meisten Reisenden nach Madeira, um zu baden, am Pool zu liegen, die Sonne zu genießen? Ja, auch. Fast jedes Hotel bietet vom Pool aus einen herrlichen Blick aufs Meer, die strandnahen Hotels verfügen über Badestege oder befestigte natürliche Felsbadebuchten. Auch gleich am Meer schmiegen sich die Hotels - bis auf das traditionsreiche Luxusquartier Belmond Reid's Palace meist neue, moderne Bauten - oft an einen Hang. Die neue Promenade an der Küste, die die Altstadt von Funchal mit dem Lido, also dem Stadtteil mit Hotels, Geschäften, Restaurants und Bars, verbindet, ist schnell erreicht. Unter Palmen und entlang an herrlichen Gärten und Parks spaziert, joggt, walkt oder radelt man so bis zum Kieselstrand Praia Formosa und genießt die herrliche Aussicht auf den Atlantik. Und erblickt vielleicht eines der berühmtesten Schiffe der Geschichte, die Santa Maria, das Flaggschiff von Christoph Kolumbus. Doch was hier vorbei segelt, ist ein auf der Insel entstandener Nachbau, zu Ehren des Entdeckers, der einst 2 Jahre auf der Nachbarinsel Porto Santo lebte. Ziehen sehr moderne Wasserfahrzeuge vorbei, dann sind bestimmt Taucher auf dem Weg zum Unterwasser-Nationalpark bei Caniço oder "Wal- und Delphinbeobachter" an Bord. Auf die Fähren nach Porto Santo steigen Besucher, um den Golfplatz oder die 7 km Sandstrand auf dieser Insel zu genießen und zugleich die imposante Steilküste Madeiras samt zweithöchster Klippe der Welt zu bewundern. Noch mehr Schiffe im Hafen von Funchal, denn Madeira ist auch ein überaus beliebtes Ziel von Kreuzfahrten (viele der Tagestouristen kommen später für einen längeren Aufenthalt wieder) und überall rund um die Insel. Dann sind die Fischer meist unterwegs, um die berühmten Degenfische zu fangen, eine Spezialität der einheimischen Küche.

Liegen die Lido-Hotels zwischen wunderschönen Parks und Gärten, können die Gäste der traditionellen Quintas sich gleich in herrlichen, oft schon sehr alten Gartenanlagen erholen. Einst in den Bergen als Sommersitz fern der heißen Küste gebaut, gehörte ein schöner Garten mit Meerblick unbedingt dazu. Die meisten ihrer Besitzer hatten "irgendwie" mit der Seefahrt zu tun, konnten Beauftragte bis nach down under aussenden und seltene Pflanzen, Sträucher, Bäume ordern. Gärtner und Gartenbesitzer konnten sicher sein, dass auf Madeira alles wächst wie Unkraut, nur für Rosen ist es hier zu windig. Rund um die Gärten und Parks sieht man noch viele der alten landwirtschaftlich genutzten Terrassen. Getreide und Zuckerrohr wurden, Wein, viel Gemüse und Obst, so die aromatischen kleinen Bananen, werden auch heute noch angebaut und auf Märkten verkauft. Neben dem berühmten Wein der Insel gehören Fenchel- und Eukalyptusbonbons zu den wohlschmeckenden Mitbringseln.

Was macht der typische Madeira-Urlauber also außerhalb seines Quartiers? Er ist im und auf dem Meer oder auf den Bergen unterwegs, lässt sich durch die vielen botanischen Gärten führen oder wandert entlang der berühmten Levadas. Sucht er Ruhe und Weite, zieht es ihn vielleicht auf die Hochebene Paúl da Serra. Möchte er ganz aktiv sein, dann könnte er Mountainbiken, Klettern, Kayak- und Canyoningtouren unternehmen. Jeder, wirklich jeder probiert auch die köstlichen Fisch- und Fleischgerichte der einheimischen Küche. Und bestimmt so manches Glas Poncha, das leckere Nationalgetränk der Insel aus Zitronensaft, Honig u. Zuckerrohrschnaps.


Bezauberndes Kopenhagen

Mit der Olsenbande hat sie jeder schon „durchstreift“ – die engen, bunten Gassen rund um Nyhavn und Kongens Nytorv. Egon, Kjeld und Benny weckten viel Sympathie für das kleine, stolze Land und seine große Hauptstadt. Land und Stadt nun selbst zu erkunden bedarf aber keines genialen Plans und akribischer Vorbereitung. Schnell ist die Stadt am Øresund per Flug, Bus, Bahn oder Schiff – so mit Scandline-Fähren von Rostock nach Gedser – erreicht. Und schnell gelangt man zu den schön-sten Plätzen, Brücken, Schlössern oder Kirchen, denn auch die längsten der in jedem Reiseführer vorgeschlagenen Stadtrundgänge erstrecken sich nur über rund 3 Kilometer. Auf keinen Fall versäumen: eine Kanalrundfahrt! Die leisen, umweltfreundlichen Schiffe gleiten an den schönsten „Stadtansichten“ vorbei, die Reiseführer wissen viel Interessantes zu berichten.
Bei einer Anreise ab/an Gedser lohnt ein Abstecher zu den Møns Klint: Die Insel Møn gilt als „kleine Schwester“ Rügens. Und auch hier gibt es eine imposante Steilküste - über 8 Kilometer lang und bis zu 128 Meter hoch – aus weißer Kreide. Das 2007 eröffnete Møns Klint und GeoCenter präsentiert als Erlebnis-Museum die prähistorische Entwicklung der Region.
Hotelempfehlung: **** Scandic Hotel Sydhavnen Kobenhagen
Reiseempfehlung: „Kopenhagen – ein ausgedänter Stadtbesuch“, SZ-Reisen, 599,- € pro Person/DZ und „Adventstimmung am Öresund – Lichterglanz in Kopenhagen und Malmö, SZ-Reisen, 533,- € pro Person/DZ


Québec – Savoir vivre in grandioser Naturkulisse

Québec Je me souviens (ich erinnere mich) an vielfarbiges Herbstlaub im Indian Summer, an sonnendurchflutete Wellen des gewaltigen Sankt-Lorenz-Stroms, an vom Zodiac aus beobachtete Wale bei Tadoussac, an Städte, wunderbar zu Fuß oder auf dem Rad zu erkunden, an die einzigartige Kultur der First Nations, an gastfreundliche, feierfreudige, hilfsbereite Menschen überall im Land, denn ich war unterwegs in Québec.

So könnte ein Bericht über einen Aufenthalt in der größten kanadischen Provinz beginnen, wenn es um eine Reise Ende September bis Mitte Oktober geht. Dann sind die Tage nach einem oft sehr heißen Sommer wieder angenehmer, geraten die unzähligen Outdoor-Aktivitäten zu Land, Wasser oder in der Luft weniger schweißtreibend, lassen sich über der Lebensader Kanadas die Schneegänse beobachten, wird die erntefrische Köstlichkeit der regionalen Küche ein wahrer Genuss.

Je me souviens – so kann jede Begegnung mit diesem herrlichen Landstrich überschrieben werden, denn hier nahm Geschichte ihren Lauf: Die im Jahr 1608 gegründete Stadt Québec wurde zum Ausgangspunkt für die neuzeitliche Besiedlung des nordamerikanischen Kontinents. Die noch heute von einer Stadtmauer umgebene, zum UNESCO-Welterbe zählende malerische Altstadt erinnert mit der Zitadelle, zahlreichen Museen, Kirchen und prächtigen Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert daran. Spätestens vor dem wohl meistfotografierten Hotel der Welt, dem Château Frontenac, stellt jeder Besucher "aus der alten Welt" fest: Québec ist die europäischste Stadt Nordamerikas. Doch lässt die City auch an Frankreich denken, schon der Blick über den von vielen Leuchttürmen gesäumten Fluss, erst recht ein Aufenthalt in einem der 29 Nationalparks der Provinz und die Begegnung mit Blauwal, Schwarzbär, Elch, Wolf und Schneeeule lassen jeden Besucher etwas Einmaliges erleben. Über den Städtetourismus und die Erkundung des "Lands am Strom" hinaus sollte sich jeder Besucher dieses Stücks Kanadas viel Zeit für Natur, Kultur und die Begegnung mit den Stämmen der First Nations nehmen. Braucht man diese Zeit zum Reisen/Fahren, weil die Provinz fast 5 mal so groß ist wie Deutschland (allerdings beträgt die Bevölkerungsdichte nur 4,8 Einwohner/km2)? Nein, schon von Québec oder auch Montreal aus kann man allen "touristischen Erlebnisformen" frönen. Zeit braucht man, um alles zu erleben, was hier geboten wird und um eine Bevölkerung kennenzulernen, die der Schmelztiegel der Nationen zu ganz besonderen Gastgebern gemacht hat!

In Québec genießt man die beste und abwechslungsreichste Küche Nordamerikas mit vielen besonderen Spezialitäten (nicht jedes Gericht wird mit Ahornsirup zubereitet, doch fließt er hier, produziert man ihn hier reichlich – 80% der weltweit produzierten Menge) erlebt jede Show des weltberühmten Cirque du Soleil ihre Premiere, stehen oft Gratis-Vorstellungen auf dem Programm, feiert man zu jeder Jahreszeit und "lebt" auch im Winter auf der Straße, so während des berühmten "Winter Carnival", ist man im Winter auf einem Streckennetz länger als das der Highways mit dem Schneemobil unterwegs und nutzt eigens dafür eingerichtete Tankstellen, wird von einer speziellen Polizei "betreut" und sitzt auf dem Weg ins Büro, zur Schule… gut beheizt und bequem, kann man dann sehr stadtnah in einen tollen Ice Hotel wohnen, dort heiraten und die Hochzeitsnacht ganz romantisch in der Hochzeitssuite verbringen, ist man im Sommer sportlich im und auf dem Wasser unterwegs, spielt Golf, reitet, fährt in der Stadt und in den Bergen Rad, klettert oder wandert, so auf dem Appalachen Trail , der hier beginnt und mit wundervoller Aussicht bei Tag und einem atemberaubenden Sternenhimmel bei Nacht , beobachtet in einer der vielen urigen Lodges, aufwartet.

Auch Montreal hat viel zu bieten – wiederum eine gut zu Fuß oder mit einen der 4000 kostenlosen Leihfahräder zu durchstreifende Altstadt. Hier reiht sich ein Restaurant an das andere, hier gehen das französische "savoir vivre" und der "american way of life" eine ideale Verbindung ein. Bekannt ist aber auch die Hochhauskulisse Montreals. Aber keines der Gebäude "wächst in den Himmel" – der 233 m hohe Mont Royal gilt als nicht zu überschreitendes Maß. Doch in der zweitgrößten französisch sprechenden Stadt der Welt kann man nicht nur hoch, sondern auch tief hinab steigen – in ein 32 km langes, weit verzweigtes Netz aus Fußgängertunneln und Ladenpassagen, das "…zehn U-Bahn-Stationen, zwei Busbahnhöfe, die beiden Hauptbahnhöfe, Hunderte von Läden, Restaurants und Kinos, Hotels, drei Veranstaltungshallen, ein Eishockeystadion, diverse Büro- und Wohngebäude sowie zwei Universitäten miteinander verbindet". Die größte Untergrundstadt der Welt, auch RÉSO genannt, schützt vor dem hier üblichen langen, strengen Winter, der 3 bis 4 Monate mit einer hohen, dicht geschlossenen Schneedecke aufwartet. Kein Wunder also, dass der Tüftler Bombardier in den 1930er Jahren das Schneemobil erfand, kein Wunder, dass dieses Gefährt hier für jede Menge "fun and action" sorgt, aber eben auch bei jedermann als beliebtes Verkehrsmittel gilt.

Während in Mitteleuropa die Jahreszeiten durch das Wetter immer weniger zu unterscheiden sind, bietet die Provinz Québec 4 ausgeprägte Jahreszeiten mit stets wundervollen Gelegenheiten, Urlaub und Freizeit zu genießen. Die Kanadier hier lieben ihren Winter, doch die meisten Reisenden aus Europa kommen in den wärmeren Monaten und sind dann wandernd, radelnd, kletternd, rudernd, per Schiff, Bahn, Wasserflugzeug oder Auto unterwegs. Der Mietwagen ist das passende Fortbewegungsmittel, um außerhalb der großen Städte zu reisen, denn in Québec und Montreal gibt es nicht nur einen guten Öffentlichen Nahverkehr, hier sind Parkplätze auch knapp und teuer. Steht noch die Entscheidung zwischen Mietwagen und Wohnmobil an: Die Provinz Québec ist ideal für Mietwagenreisen, denn die unzähligen guten Hotels, Lodges und kleinen Pensionen (B&B) laden ein, die Lebensart des Landstrichs kennenzulernen, mit den Menschen in Kontakt zu kommen…

Und wie erreicht man Québec, Montreal, aber auch Ottawa, Toronto oder Vancouver schnell und bequem? Mit Air Canada, der laut Skytrax besten Airline Nordamerikas, der ersten ****Airline des Kontinents, die ab Frankfurt und München nicht nur kanadische, sondern auch 60 Destinationen in den USA anfliegt.( Und so eine schnelle und bequeme Einreise in die USA garantiert, denn in eigens eingerichteten Transitzonen können die amerikanischen Einreiseformalitäten schon hier erledigt werden – schneller und entspannter als auf den Flughäfen der USA.)

Howdy Saskatchewan

Schnell fließender Fluss - kisiskatchewani sipi – sagten die Cree Indianer und gaben so der Provinz einen Namen, der zutreffender kaum sein könnte: Weit über 100.000 Seen und Flüsse zählt man allein im Norden Saskatchewans. Das Eldorado für alle Wassersportler bietet Anglern, Kanuten oder Wildwasserfahrern unzählige tolle Plätze inmitten üppiger Wälder und faszinierender Naturparks.
Howdy Saskatchewan Erwähnt sei der Prince Albert National Park, in dem die einzige kanadische Herde wilder Präriebisons in ihrem ursprünglichen Lebensraum zu beobachten ist. Die riesigen, in farbenfroher Landschaft gras enden Tiere sind der Stolz des Nationalparks.
Hier riesige Baumwipfel im Cypress Hills Interprovincial Park, dort - im Süden – riesige Weizenfelder und sanftes Hügelland, Prärie, Rinderherden und Quarterhorses. Saskatchewan ist Cowboyland, ist das Land der First Nations, ist das Land der Mounties, jener kanadischen Ordnungshüter, die man an Stetson und scharlachroter Uniform erkennt.

Inmitten der farbenprächtigen Hochebenen und hügligen Graslandschaften gibt es aber auch Stadt. In der einen großen Stadt – Regina – leben ca. 200.000 Einwohner, lernen die Angehörigen der weltberühmten Royal Canadian Mounted Police. Nicht in ihrem Ausbildungscamp, aber im RMCP Heritage Center kann man alles über die wechselvolle Geschichte der "Rotröcke", den Stolz der Nation, erfahren, während das Royal Saskatchewan Museum die Geschichte der Region präsentiert. Die über 2500 Sonnenstunden des Jahres verbringen die Einwohner Reginas in riesigen Grünanlagen, so im 1000 ha großen Wascana Park. Die Bewohner Saskatoons, dem wirtschaftlichen Zentrum der Provinz, radeln, joggen oder bummeln dagegen an den Ufern der South Saskatchewan Rivers. Die 240.000-Einwohner-Metropole kann sogar mit dem Kanu durchqueren.

Howdy Saskatchewan Howdy sagt man in Saskatchewan und heißt so Gäste herzlich willkommen, die in Kanadas sonnenverwöhntester Provinz unter den "living skies" ein besonderes Abenteuer erleben wollen: Urlaub auf einer Working Guest Ranch.
Sicher, Sakastchewan ist ein ideales Reiseziel für historisch Interessierte, für Kanuten, Wanderer und Tierfreunde. Auch Golfer oder Fossiliensammler und erst recht Fans von Snowmobile- und Hundeschlittenfahrten kommen hier auf ihre Kosten. Doch über allem steht – glaubt man den Cowboys – ein Ritt auf den wundervollen Quarterhorses. Um den Cowboy in sich zu entdecken, muss man kein geübter Reiter sein. Auf den geduldigen, sehr gut trainierten "handriding" Pferden fühlt man sich sehr schnell wohl. Oft genügt schon eine Meile und es wird zu einem unvergleichlichen Spaß, gemeinsam mit dem Reitlehrer die unberührte Landschaft fernab ausgetretener Pfade zu durchqueren.
Reiten, Pferdepflege, Country Music, nächtliches Lagerfeuer und over night camps unter sternenklaren Himmel in der stillen Prärie lassen nicht nur Reiterherzen höher schlagen. Zum echten Cowboy auf Zeit wird aber erst, wer selbst mit Hand anlegt. Hilfe willkommen ist zu Beginn des Sommers beim Branding der Jungtiere oder Anfang Oktober, wenn die Herden in die Winterquartiere getrieben werden. Dabei ist jede Ranch anders – die eine noch sehr authentisch, die andere voller Möglichkeiten weit über Reiterferien hinaus.

Unsere Empfehlung: La Reata Ranch in Kyle
Howdy Saskatchewan ...eine echte Working Guest Ranch, auf der das Leben mit 25 (freilaufenden) Pferden und 300 Rindern den Tagesablauf bestimmt. Solche Tage an frischer Luft im Einklag mit der Natur beginnen mit dem Sonnenaufgang und klingen am nächtlichen Lagerfeuer oder im Saloon bei Bier und Billard aus. Die Cowboys auf Zeit erleben hier schon nach kurzer Einweisung geführte Ausritte, können das Lasso schwingen, mit dem Bogen schießen, beim Rodeo zuschauen. Ganz Begeisterten sind die Specials wie "Season Opening", "Round up Week" oder "Branding the Offspring" zu empfehlen – sie bieten einen echten Einblick in die harte Arbeit der Cowboys.
Mag nicht gleich die ganz Familie in das Cowboyleben eintauchen – auch am und auf dem Lake Difenbaker gibt es tolle Freizeitmöglichkeiten. Im Sommer lädt er zum Baden, Angeln oder Wasserskifahren ein. In der Umgebung der 2000 ha großen La Reata finden auch viele lohnende Ausflugsziele. So wird diese Ranch mit ihren komfortablen Unterkünften, reichhaltiger Verpflegung und vielen, vielen Aktivangeboten zum idealen, aufregenden wie sicheren Urlaubsdomizil für Familien mit Kindern ab 5 Jahren.
(Fotos: Tourism Saskatchewan)


Teneriffa Nord – neues Winterziel für Jedermann

Teneriffa Nord – neues Winterziel für Jedermann Wie schön es ist, den grauen, feuchten Wintertagen auf eine der Kanareninseln zu entfliehen, hat sich "herumgesprochen". Der touristisch noch weniger "bevölkerte" Norden Teneriffas bietet für diese Jahreszeit eine gelungene Mischung unterschiedlichster Angebote.

Obwohl reich an Kultur, Natur und Architektur, sollte zuerst erwähnt werden, dass auch die schönsten Strände Teneriffas im Norden zu finden sind. Die Playa de las Teresitas wurde mit weißem Sand aus der Sahara aufgeschüttet und leuchtet hell in der Sonne. Die Playa Jardin, geplant vom kanarischen Künstler César Manrique, ist ein weitgehend naturbelassener, von einigen Grünanlagen eingerahmter schwarzsandiger Strand. Er bietet tolle Fotomotive, während die Playa de Soccoro aufgrund besonders starker Strömung alle Surfer und Segler begeistert. Altstadt Puerto

Mit mehr als 200.000 Einwohnern gehört die moderne Insel-Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife zu den aufregendsten und lebendigsten Orten auf den Kanaren. Hier kann man am Tag durch hübsche Gassen bummeln, auf lebhaften Märkten oder in tollen Shops nach den kanarentypischen Mitbringseln suchen und nachts die Diskotheken und Bars mit Livemusik und zahlreichen Shows erleben… Die Hotelauswahl ist groß, die schöne Uferpromenade samt Lago Martiánez, den bekannten, 1971 von César Manrique geschaffenen Meerwasserschwimmbädern schnell zu erreichen. Aufgrund seiner Lage im mittleren Norden von Teneriffa ist Puerto de la Cruz aber auch der Ausgangspunkt für die meisten Natur- und Wanderrouten.

Gasse Puerto Naturverbunden, aber auch sehr anregend ist ein Besuch des über die Grenzen der Insel hinaus bekannten Loro Parque. Prachtvolle Papageien, Orcas, Delfine und anderen interessanten Tiere begeistern in einem der schönsten Natur- und Tierparks der Welt nicht nur Kinder. Ein Höhepunkt jedes Parkbesuchs ist die Loro Show, die sich dieses Jahr in neuem Design präsentiert. Die exotischen Papageien beeindrucken mit ihren erstaunlichen Fähigkeiten und überraschen durch den verspielten Umgang mit Trainern und Pflegern. Besonders Anliegen der Loro Show ist es, die Intelligenz, Schönheit und Schutzbedürftigkeit der vielen Papageienarten zu zeigen und zugleich auf den notwendigen Schutz ihres Lebensraumes hinzuweisen.

Natur pur bietet das Orotava Tal. Hier lockt das Städtchen La Orotava mit einem wunderschönen Botanischen Garten, der sehenswerten Plaza Casañas mit Pfarrkirche und dem im 17. Jahrhundert erbauten Casa de los Balcones. Das umliegende Tal ist aufgrund seiner vielen Pflanzen- und Blumenarten ein bekanntes Ziel für Wanderer. Alexander von Humboldt zählte es einst zu den schönsten Landschaften der Welt...

Unsere Empfehlung: ***Hotel Rural Victoria, La Orotava
Das historisch und architektonisch interessante Gebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert. Nach umfassender Renovierung entstand ein kleines Landhotel mit 14 komfortablen Zimmern. Mittelpunkt des Hotels ist der typisch kanarische Innenhof. Hier lädt eine Bar zum Erholen nach Wanderungen und Ausflügen ein. Von der Dachterrasse genießt man einen herrlichen Panoramablick auf die kleine geschichtsträchtige Stadt und das umliegende Tal.


Ganzjahresziel Island

Ein Land, das sich seiner ganzjährigen Freibadsaison rühmt, muss ein Reiseziel für jede Jahreszeit sein. Ein Land, über das von Oktober bis April Polarlichter strahlen, kann doch nur Liebhaber von Schnee, Eis und Frost begeistern.
Beides stimmt! Island ist ein Paradies für Outdoor-Aktivitäten aller Art. Und doch nicht nur ein Erlebnis für Naturliebhaber und Aktiv- oder Abenteuerurlauber. Doch der Reihe nach:

Die Insel hoch im Norden bietet wirklich alles, was von einem tollen Reiseland erwartet wird: einzigartige Natur, vielfältig Kultur, alle Möglichkeiten, den Urlaub aktiv zu gestalten, kulinarische Spezialitäten, bequeme Anreise...
Das klingt gut, trifft aber auf viele Ziele zu. Warum Island, warum gerade in nächster Zeit?
Die Leser des Lonely Planet konnten unter hunderten Städten und Ländern wählen und entschieden sich für Island "als ihr Top Reiseziel 2012…Und damit nicht genug, sie kürten gleichzeitig Reykjavik, Islands Hauptstadt, zur Nummer eins der Top 10 Städte 2012… (denn ) Island erlebt gerade zwei ganz besondere Naturphänomene: Zum einen vermehrte Erdaktivität, zum anderen erhöhte Sonnenaktivität, die die Häufigkeit von Nordlichtern begünstigt… und Reykjavik ist hip, cool und klein, bietet aber alles, was große Städte auch haben. Gute Hotels, gutes Essen, Nachtleben, Musik; die Natur ist nur einen Katzensprung entfernt und endlich ist es erschwinglich."

Vermehrte Erdaktivität, also speiende Vulkane, heiße Quellen und fauchende Geysire bescheren Island nicht nur eine Natur, geeignet zur und in letzter Zeit von einigen Regisseuren gar gewählt als Hollywoodkulisse. Sie machen das Baden im Freien zu jeder Zeit möglich. Und was kann schöner sein, als im "hot pott", einem Thermalbecken, zu entspannen und dabei das überwältigende Schauspiel des Polarlichts zu beobachten? Die Wettervorhersage wird in Island übrigens nun um eine Lichtvorhersage ergänzt. So ist bei einer Islandreise zwischen Oktober und April dieses Naturerlebnis fast sicher einzuplanen.
Bald danach strahlt das helle Licht der Mittsommernachtssonne über einzigartige Lavalandschaften, großartige Wasserfälle und mächtige Gletscher, mit dem Vatnajökull auch dem größten Europas.
Gerade im Sommer kann man dem Eis ganz nah sein – bei Gletscherwanderungen, beim Abstieg in vereiste Höhlen, in den von Eisbergen gefüllten Fjorden und Gletscherlagunen.
Hier das Eis, dort die einmalige Tierwelt Islands. So wird die Insel zum perfekten Reiseziel für Vogelfreunde, Reiter "sowieso", aber auch Angler und Walbeobachter. Diese müssen sich nicht mal auf die raue See hinaus, es reicht schon ein Abstecher nach Reykjavik.

Im Hafen von Reykjavik sind aber auch alle Musikliebhaber am richtigen Ort. Die erst im Mai 2011 eröffnete Harpa Concert Hall rühmt sich einer tollen Akustik, gerade ausprobiert von den Berliner Philharmonikern.
Der Imagine Peace Tower, das von Yoko Ono auf der Insel Viðey nahe Reykjavík in Erinnerung an John Lennon errichtet Denkmal, berührt sicher nicht nur Musikliebhaber. Und Fans des modernen Indie-Rock sei hier eine isländische Band empfohlen: Dikta. Wunderbare Songs, bei der Fahrt im Jeep zu genießen, vielleicht unterwegs zur UNESCO-Welterbestätte Nationalpark Pingvellir.

Vor weiteren Reiseempfehlungen schnell noch ein Wort zur Weihnachtszeit, der stimmungsvollsten Zeit des Jahres. So muss es wohl auch sein in einem Land mit gleich 13 Weihnachtsmännern. Diese Trolle kommen, jeweils einer, vom 12. bis zum 24. Dezember aus den Bergen zu den Menschen herab und spielen ihnen dann, ganz trollgemäß, so manchen Streich. Ab 25. Dezember treten sie, wieder einer nach dem anderen, den Rückzug an und ganz Island feiert dann am 06. Januar das Ende der Weihnachtszeit mit einer Parade. Dazwischen der Jahreswechsel. Auch die Isländer lassen es richtig krachen, u.a. mit einem tollen Feuerwerk im Hafen von Reykjavik

Weitere Reiseempfehlungen? Unbedingt, denn das passende Reiseziel ist Island auch für Golfer, 20 bis 30 seiner 80 Golfplätze sind geeignet für Turniere auf hohem Niveau.

...denn das passende Reiseziel ist Island auch für Wanderer, Camper und "Allradfahrer". Und die passenden Reisen – pauschal oder als Bausteine – bietet z.B. Erlingsson Naturreisen an.
Dieser isländische Veranstalter organisiert seit 1974 "Wanderreisen mit Komfort". In dem aktuellen, reich bebilderten Katalog finden sich

  • Gruppen- und Themenreisen mit vielen Wanderungen für Naturliebhaber, Vogelfreunde, Hobbygeologen, Fotografen… Hier heißt es, sehr viel Zeit in der Natur und wenig im Bus… Dazu bequeme Unterbringung in kleinen, familiären Hotels und gutes Essen.

    Ganzjahresziel Island

    Alle Reisen werden geleitet von Isländern, die in Deutschland oder Österreich studiert haben. Gesprochen wird nur deutsch. Einzige Ausnahme: Exkursionen und Extremwanderungen mit nur wenigen Teilnehmern.
  • Individualreisen für PKW-Selbstfahrer, die so an moderne, zuverlässige, geländegängige Mietwagen und Camper gelangen und auch sicher sein können, im Sommer entlang ihrer Routen ein geeignetes Quartier zu finden, denn in dieser Zeit kommen auf 319.000 Einwohner über 600.000 Gäste, müssen Hotels also im Voraus gebucht werden.

    Ganzjahresziel Island

    Zudem hat man mit Erlingsson Naturreisen stets einen deutschsprechenden Partner vor Ort und so Sicherheit, geraden auch bei Touren durch die unbewohnte Hochebene...

Für die Anreise nach Island empfiehlt dieser Veranstalter die 2012 gegründete isländische Airline WOW. Sie verbindet Berlin-Schönefeld ganzjährig preisgünstig und zu guten Flugzeiten mit der Insel.
Etwas langsamer, aber sehr entspannt geht es auf den Fährschiffen der Smyril-Line zu. Nach 2 Tagen "Minikreuzfahrt" führt die Route ab Hirtshals (Dänemark) nach Seyðisfjörður in Osten Islands. Dann weiter im eigenen Fahrzeug oder – besser, siehe oben – einen Mietwagen übernehmen.

Zum Schluss noch ein Wort zu den kulinarischen Spezialitäten: Köstliche Meeresprodukte und delikate Lammfleischgerichte muss man probieren. Das Fleisch der Islandschafe ist aufgrund bester Weideflächen sehr schmackhaft. Stricksachen oder die Wolle der Islandschafe sind ausgezeichnete Mitbringsel. Die Schafe jedenfalls überleben nach einem plötzlichen Wintereinbruch schon mal tief eingeschneit 4, 5 Wochen und schütteln sich dann nur den Schnee aus dem Fell...

Übrigens, so sieht Wellness in Island aus. Zu genießen auch während oder nach einer Wandertour mit Erlingsson Naturreisen.

Ganzjahresziel Island


Karibik – Inseln für jeden Typ

Jamaika – Traumziel für Verliebte und jung Vermählte
Bekannt für erholsame, entspannte Tage ist Negril. Der schneeweiße, 11 km lange Strandstrand – treffend als Long Bay Beach bezeichnet – und Rick's Café hoch über dem Meer gehören zu den beliebtesten Treffpunkten. Port Antonio bezaubert mit üppigem Grün vor schroffen Bergen und türkisblauem Meer. In den Palmen, Orchideen und Gewürzsträuchern tummeln sich Schmetterlinge und Kolibris. Heute stehen den Urlaubern hier viele Boutique-Hotels offen. Einst bevölkerten die von Harry Belafonte im "Banana Boat Song" besungenen Hafenarbeiter das Städtchen, im 19. Jahrhundert Bananenhauptstadt der Karibik…
Die bei Hollywood-Regisseuren beliebteste Badebucht ist Frenchman's Cove: grün bewachsene Felsen säumen den Strand, ein glasklares Flüssen strömt hier ins lauwarme Meer.
Wahre Wasserfluten ergießen sich am Dunn's River Falls in Ocho Rios über mehrere Terrassen ins Meer. Auf 15 Becken bringen es die YS Falls im Süden der Insel, von Mutigen wie Tarzan an einer Liane zu überqueren.
In ein magisches Licht taucht der Sonnenuntergang das Meer bei Negril. In der Oyster Bay (Bucht von Glistening Water) bringen bei Einbruch der Dunkelheit winzig kleine Tierchen das Meer zum Leuchten. Eine Bootstour zur "Luminous Lagoon" ist sehr zu empfehlen.
Eine der schönsten Plantagen-Villen der Karibik steht bei Montego Bay. "Rose Hall Great House wurde 1770 erbaut und erzählt bis heute vom prunkvollen Leben der reichen Plantagenbesitzer.

Kuba – durch das Weltkulturerbe spazieren
…kann man in der Altstadt Havannas. Von der Festung El Morro erblickt man dabei barocke Adelspaläste, klassizistische Prachtbauten und lauschige Patios. Untrennbar mit Kubas Kulturgeschichte verbunden ist Ernest Hemingways. Auf seinen Spuren wandeln, heißt auch sehr trinkfest zu sein…
Plätze mit großer Geschichte muss man auf Kube nicht suchen, überall stößt man auf die Spuren der Eroberer, der Revolutionäre, der karibischen Piraten. Auch Al Capone lässt grüßen: Die 1934 vom ihm erbaute Villa Casa de Al Capone ist heute eines der bekanntesten Restaurants in Varadero.

Dominikanische Republik – Spaß und Erholung für die ganze Familie
So bietet die noch weitegehend sehr ursprüngliche Halbinsel Samaná traumhafte Strände, wilde Natur – u.a. den größten Nationalpark der Insel, ideal für Wanderungen und Kajakfahrten durch Mangrovenwälder - und viel multikulturelles Flair. Dies dankt sie ehemaligen Sklaven, die sich hier ansiedelten. Später kamen Einwanderer aus vielen Ländern. All ihre Nachfahren sind im ganzen Land bekannt für ihre Freundlichkeit.
Naturfreunden sehr zu empfehlen ist Samaná in den Monaten Dezember bis März, denn dann lassen sich hier Buckelwale beobachten. Um die 15 Meter langen Meeressäuger zu sehen, steuern die Boote von der Küste mit ihren Fels- und Sandbuchten, Riffen und Wasserfällen weit hinaus aufs Meer.
Eine Bootstour durch das Wasserlabyrinth des Nationalparks Los Haitises führt dagegen durch Süßwasserflüsse, Mangrovenwälder, glasklare Lagunen und Grotten, die früher als Piratenversteck dienten. Beobachtet man hier Papageien, Pelikane, Seekühe oder Leguane, sind es im Salzsee Lago Enriquillo Spitzmaulkrokodile oder Flamingos. Eine ähnliche Kulisse wie im Nationalpark Los Haiti ist auch bei einer Bootsfahrt durch die Lagune Gri-Gri zu erleben. In der Nähe des Fischerdorfes Rio San Juan tritt hier ein unterirdischer Fluss ans Tageslicht und windet sich durch Mangroven und Höhlen dem Meer entgegen.
Den schneeweißen Traumstrand finden Sandburgenbauer und Wassersportler in Punta Cana: Kilometer lang und flach abfallend wird er zum idealen Ausgangspunkt, die See segelnd, surfend oder auf Wasserskiern zu "erobern" oder beim Schnorcheln zu entdecken.
Von Jarabacoa am Rande der Cordillera Central aus unternimmt man dagegen Wander-, Rafting-, Kajak- und Canyoning-Touren.
(Quelle: u.a. Travel Talk)

Trinidad und Tobago – kulturelle Vielfalt unter Palmen
Trinidad und Tobago Einst nannte man die Insel Tobago "La Magdalena". Dies bedeutet Reichtum, denn reich ist sie - an einzigartiger Schönheit in ihrer puren, natürlichen Form, an Geschichte und Tradition.
Aber auch Trinidad präsentiert Natur pur in tropischen Regenwäldern, üppigen Kakteengärten, einsamen Badebuchten und an endlos erscheinenden Stränden.
Hinzu kommt auf beiden Inseln eine besondere kulturelle Vielfalt, zurückzuführen auf den einmaligen Bevölkerung-Mix, stammen die Einwanderer doch aus der ganzen Welt- Europa, Westafrika, Indien, China und dem Nahen Osten. Auf Trinidad und Tobago fanden sie zusammen und feiern die traditionellen Feste der verschiedenen Kulturen nun alle gemeinsam. So stehen viele bunte Feste im auch im Kalender 2013:
Jedes Jahr im Februar feiert Trinidad den größten Karneval der Karibik. Das traditionelle Spektakel wird seit dem 20. Jahrhundert vom dem! nationalen Musikinstrument, den Steelpans, begleitet. Am 11. und 12. Februar 2013 tanzt die ganze Insel mit ihren Gästen... Trinidad und Tobago Auch das alljährliche Jazzfestival im April (20. bis 28. April 2013) auf Tobago avancierte innerhalb weniger Jahre zu einem der bedeutendsten Festivals in der Karibik. Mit Musik, Tänzen und Kunst wird die sich auf europäische wie afrikanische Wurzeln gründende multikulturelle Vielfalt der Inseln während des Tobago Heritage Festivals von Mitte Juli bis 1. August 2013 gefeiert. Jedes Jahr im Oktober (20. Oktober 2013) treffen sich kreative Köche zum Blue Food Festival auf Tobago und bereiten die unterschiedlichsten Speisen mit der blauen Frucht zu. Das am 3. November stattfindende hinduistische Lichterfest Divali zählt zu den bedeutendsten religiösen Festen der Republik, die auch die Weihnachtszeit ausgiebig zelebriert. Vor allem die Parang-Musik macht sie zu etwas ganz Besonderem. Die Paranderos tragen einst in Spanisch verfasste Texte vor, die sich religiösen und weihnachtlichen Themen widmen. Natürlich präsentieren sie ihren Vortrag in einem unnachahmlich karibischen Stil, von der Steelpan begleitet.
Trinidad und Tobago
Der Mix der Kulturen spiegelt sich auch kulinarisch wider. Hier ein heißer Tipp: Jemma's Tree House in Speyside in Tobago. Dort speisen die Gäste in einem Baumhaus mit Meeresblick. Ein besonderer Leckerbissen sind die Curry-Shrimps.
Zu den malerischen Stränden des Insel-Duos zählen die Maracas Bay auf Trinidad, der Speyside Beach, die Englishman's Bay und der Pigeon Point auf Tobago. Als einer der bekanntesten Strände der Insel lädt gerade Pigeon Point zu langen Spaziergängen am feinsandigen karibischen Traumstrand ein.
Der Sommerurlaub liegt noch in weiter Ferne, aber das Paradies ist so nah. Denn die Condor fliegt im Sommer 2013 montags nonstop ab Frankfurt mit dem Langstreckenflugzeug Boeing B767 nach Tobago.
© Trinidad und Tobago c/o Aviareps Tourism GmbH


Das ist ja ein toller Zug

Fahren Sie schon immer gern mit der Bahn? Dann haben Sie vielleicht Lust, auf ein besonderes Reiseerlebnis. Ihnen sind die Angebote der Deutschen Bahn zu langweilig, zu unbequem, zu unspektakulär? Dann versuchen Sie es doch mit den Bahnen der Schweiz, Indiens oder Nordamerikas:

Ganz neu – der Orient Silk Road Express. Noch nicht einmal Fotos existieren von diesem Zug, der gerade unter Regie der usbekischen Bahn neu entsteht und bald für Reisen auf der Großen Seidenstraße zwischen Taschkent, Buchara und Samarkand bereit stehen soll.

Einst für den Transport von Gütern und Lasten gedacht – die Gelmerbahn im Berner Oberland. Seit 2001 bieten die für den Personenverkehr umgerüsteten Wagen etwas für die "Adrenalinjunkies" unter den Bahnfahrern, geht es doch fast kopfüber den Berg herunter. Die steilste Standseilbahn Europas im Schweizer Haslital überwindet eine Steigung von 106 Prozent und bringt ihre Passagiere in 12 Minuten von 1412 Meter auf 1860 Meter über dem Meeresspiegel hinauf zum Gelmersee. Für den Bau dieses Stausees wurde die Bahn in den 1920er Jahren konstruiert.

Sehr stylish und nostalgisch – eine Reise mit der Douglas Horse Tram auf der Isle of Man ganze 2 Meilen entlang der Strandpromenade. Seit 1876 stoppen Fahrgäste mit Handzeichen die Bahn und werden so zwischen Bahnhof und Hafen befördert.
Faszinierender Panoramablick durch große Fenster – eine Fahrt mit dem Rocky Mountaineer durch den Westen Kanadas ist Luxus pur. Besonders Naturfreunde kommen auf ihre Kosten, denn an Berghängen oder Gletscherseen tauchen Hirsche, Bergziegen, Grizzlybären auf.

Schlafen wie die Fürsten und im Wellness-Wagen eine Ayurveda-Massage genießen – so lassen sich die Weiten des Landes zwischen Mumbai und Neu-Dehli im Indian Maharaja genießen. Im 2004 gebauten Sonderzug reisen stets nur maximal 88 Gäste in 11 Passagierwagen. Für den "Bordservice" sorgen Stewards und Köche der Taj-Hotelgruppe, die europäische und indische Spezialitäten in Asiens führendem Luxuszug servieren.


Botswana – Natur und Afrika pur

Ein Geheimtipp für "Wiederholer" und Höhepunkt aller Afrikaerfahrung zugleich ist das Reiseland Botswana. Unberührte, geschützte Natur, eine so artenreiche Tierwelt wie nirgends sonst im südlichen Afrika, atemberaubende Landschaften, lebensfrohe Städte , vielfältiges kulturelles Erbe und warmherzige Gastfreundschaft – all das macht Botswana zu einem spektakulären und einmaligen Refugium für Urlauber.
Als Heimat der Diamanten kann die "Schweiz Afrikas" auf eine starke Wirtschaft und hohe politische Stabilität verweisen. Doch der größter Reichtum des Landes sind seine Menschen: 1,8 Millionen Einwohner sind 1,8 Millionen "smiling faces", die in ihrer ethnischen und religiösen Vielfalt einen kulturellen Schatz bewahren, den es zu heben lohnt.
Stellt ein Land 38% seines Territoriums in Nationalparks, Wildreservaten und anderen Gebieten unter besonderen Schutz, zeugt dies von Bestreben, seine unberührte Natur und den grandiosen Reichtum an Flora und Fauna zu erhalten und künftigen Generationen zu übergeben. Und Tourismus kann dann nur sanfter, ökologischer Tourismus sein, bei dem in Botswana auf Komfort aber überhaupt nicht verzichtet werden muss – in luxuriösen Lodges und Camps, selbst auf mobilen Safaris in die entlegensten Winkel werden alle Urlaubswünsche erfüllt.

Die Liste der sehenswerten Ziele ist lang, doch als absolute "Highlights" gelten:


  • Okavango-Delta: Dieser "Garten Eden im Herzen Afrikas", größer als Schleswig-Holstein, umfasst als größtes Binnendelta der Welt 95% aller Wasserreserven Landes. Seit Jahrzehnten nun wieder gut gefüllt, lässt der aus dem Hochland Angolas zufließende Okavango für riesige Elefanten- und Büffelherden, Zebras, Springböcke, Vögel und seit 2002 auch wieder Nashörner das "größtes Naturparadies der Welt" erblühen. Mit dem Moremi Game Rerseve wird ein Drittel des Deltas unter Schutz gestellt. Im ältesten aller Naturreservate Botswanas kann man wie nirgends sonst im südlichen Afrika alle Großtierarten in kürzester Zeit beobachten. Dieses riesige Stück unberührte Natur ist also eines der attraktivsten Reiseziele, zu erreichen mit Allrad-Fahrzeugen oder - sehr spektakulär, erst recht bei einem Überflug des Deltas – mit Buschfliegern. Kleine Cessnas bringen ihre Gäste und nur wenig Gepäck (Wäscheservice auf den Lodges inklusive) in edle Lodges oder Tented Camps. Im Mokoro, dem klassischen hölzernen Einbaum, bewegt man sich dann traditionell durch die Sumpflandschaft. Aber längst sind auch ressourcenschonende Glasfiber-Boote und Aluminium-Mokoros im Einsatz, gewähren sie doch höchste Sicherheit bei einer unerwarteten Begegnung mit Krokodilen und den ungekrönten Herrschern der Sümpfe, den Hippos. Ergänzt werden die Moroko-Touren durch individuelle bush walks zu Fuß und Jeep-Safaris. Dorfbesuche öffnen einen Blick auf das Leben der Bewohner des Deltas, die auch vom Bemühen um die Erhaltung dieses ökologischen Paradieses profitieren.
  • Der ausgedehnte Chobe Nationalpark im Nordosten Botswanas ist für Elefanten das Eldorado schlechthin. Mindestens 60.000 (die größte zusammenhängende Population Welt ) grasen in den überfluteten Flussniederungen, während der Chobe River mit seinen Sandbänken eine ideale Heimstatt ist für dösende Hippo-Herden, aufreizend "gähnende" Krokodile und mehr als 400 Vogelarten ist. Das auch für Büffel, Löwen und Antilopen einzigartige Refugium ist durch ein gut ausgebautes Pistennetz ganzjährig mit robusten Geländefahrzeugen befahrbar, doch für ganz Sportliche werden auch Mountainbike-Touren angeboten. "Sim-Sam-Nam-Bots", das Vierländereck Simbabwe, Sambia, Namibia und Botswana kennzeichnet nicht nur Lage des Chobe Nationalparks, sondern macht ihn auch zum idealen Ausgangspunkt für grenzübergreifende Safaris bis hin zum Naturweltwunder Victoriafälle.
  • Die halbtrockene Savannenlandschaft Makgadikgadi Pans nun bildet einen reizvollen Kontrast zum Chobe Nationalpark, sorgt für touristische Vielfalt und präsentiert erneut Einzigartiges: Mit 12.000 km2 Fläche sind auch diese Salzpfannen die größten weltweit. Noch vor 20.000 Jahren einer der größten Binnenseen Afrikas, können sie heute mit Allrad-Fahrzeugen durchquert werden. Die Übernachtung auf den Pans unter flackerndem Sternenhimmel bei "absoluter Stille" wird bestimmt zu einem unvergesslichen Reiseerlebnis. Genau so faszinierend ist es, während der Regenzeit vom einstigen Seeufer aus zu beobachten, wie Tausenden Wildtiere den unverhofften Segen des sich auf der Salzkruste stauenden Wassers auf ihrer jährlichen Wanderung genießen. Ein Muss für Vogelfreunde ist die riesige Flamingo-Kolonie des Nata Bird Sanctuary…
  • Der Nxai Pans Nationalpark ist eines der unbekannteren, aber sehr lohnenswerten Ziele, denn während der Regenzeit Vogelparadies und Migrationsgebiet, ist er ganzjährig die Heimat von Straußen, Giraffen und Löwen. Weltbekannt sind die Baines' Baobabs – eine über 1000 Jahre alte Gruppe von Affenbrotbäumen, die schon viele Künstlern portraitierten – als erster 1862 der britische Maler J.T. Baines, und bestimmt nicht als letzter der britische Thronfolger Prince Charles.
  • Das Central Kalahari Game Reservat steht für einmalige Abenteuer im "Durstland": Dieses zu den 5 größten Naturreservaten der Welt zählende Gebiet der zentralen Kalahari wurde
    erst seit 1998 für den Individualtourismus geöffnet und seitdem sehr behutsam touristisch erschlossen. Flora und Fauna der Savannenlandschaft konnten in den zurückliegenden Jahrzehnten in geradezu paradiesischem Zustand erhalten werden. Endlose Weite, völlige Einsamkeit und eine besondere Stille der Landschaft machen die Safari zu einem atemberaubenden Erlebnis. In dieser Abgeschiedenheit lässt das kilometerweit zu hörende Brüllen eines der noch 600 legendären, schwarzmähnigen Kalaharilöwen erschauern!
    Ideal für Liebhaber rustikalen Campinglebens während Safari ist dieses Reservat besonders Selbstfahrern zu empfehlen – aber nur im Konvoi, nur mit Geländewagen und GPS, nur unterwegs zu den verbindlichen Camping- und Rastplätzen. Vielleicht erlebt man dann auch, wie sich bei nur 300 mm Niederschlag pro Jahr nach einem Regenguss innerhalb von 3 Tagen die Natur unglaublich verändert. Vielleicht trifft man dann auch auf die Buschmänner oder "Red people" oder unternimmt gar eine Tour mit ihnen, denn das geschützte Gebiet ist auch die Heimat der San. Von den 100.000 Nachfahren der als Jäger und Sammler bekannten Urbewohner des Kontinents leben heute mehr als 60.000 in Botswana. Hier seit 25. 000 Jahren in und mit der Kalahari existierend, durchstreifen heute aber nur noch 600 San die Weiten ihrer einstigen Heimat, während die meisten in festen Siedlungen am Rand des "Durstlandes" leben.
  • Die Tsodilo Hills im Nordwesten der Kalahari gelten als "Louvre der Wüste" und tragen den Titel eines UNESCO-Welterbes. Doch hier bedarf es zum "Bilderschauen" eines Guides, fester Trekkingschuhe und genügend Vorräte an Wasser und Proviant, denn nur auf 6 ausgebauten Trails kann man die 4.000 erhaltenen berühmten Menschen- und Tierdarstellungen rund um den steil aufragenden Pyramidenhügel "Male" entdecken. Die San zeichneten sie vor 20.000 Jahren in den Fels.
  • Beim Tuli Block handelt es sich um einen schmalen Streifen fruchtbaren Farmlandes im Osten entlang des Limpopo-Flusses. Er bildet die Grenzregion zu Südafrika und ist ein mit vielen Hügeln und Felsmassiven bedecktes, von Canyons durchzogenes Land. Reiche Wildbestände und zahlreiche historische und archäologische Sehenswürdigkeiten sind das touristische Plus dieser Region: Ein Sundowner am berühmten Salomon's Wall, für geübte Reiter eine Safari auf dem Pferderücken ins Leopardental oder Mountainbike- und Trekkingtouren in den Busch gehören zu jedem Aufenthalt. Aber auch das attraktive Mashatu Game Reserve, das größte private Wildschutzgebiet im südlichen Afrika, sollte man besuchen.


Als Reisender sollte man wissen, dass

  • Botswana zwei Reiseformen anbietet, aber beide, verglichen mit den Nachbarländern, hochpreisig sind. Man kann wählen zwischen Luxus – wie ihn einst auch Elisabeth Taylor und Richard Burton genossen - und "echtem Campingfeeling".
  • Die Luxuslodges, meist inmitten kleiner Privatparks, zeichnen sich durch hohen Komfort aus (Zelte und Bungalows bis zu 100 m2 groß) und sorgen für jede denkbare Annehmlichkeit. Gastronomie auf höchstem Niveau ist oft an spektakulären Plätzen mit fantastischer Aussicht zu erleben. Aber auch hier gilt: Einsamkeit und intensiver Kontakt zur Natur- und Tierwelt.
  • Auf den rustikalen Campingplätzen packt auch der Gast mit zu. Ist man auf einer Campingsafari unterwegs, die jede Nacht einen anderen Lagerplatz wählt, hilft man beim Aufbau der Zelte, sucht gemeinsam Feuerholz, geht dem Koch zur Hand…Kann es ein intensiveres Reiseerlebnis geben?
  • in der Zeit von November bis März mitunter Regen fällt, aber oft nur eine Stunde und partiell, während Mitte April bis Juni die " grüne Jahreszeit" vorherrscht. Als beste Reisezeit gelten September bis Mitte November.
  • Botswana das Safariland für Selbstfahrer ist, aber man schon geübt sein muss im offroad-Fahren,
  • eine Vielzahl unterschiedlicher Safaris angeboten wird, die sich alle durch große Nähe zur Tierwelt auszeichnen, denn nirgends sonst in Afrika ist man – begleitet von erfahrenen Guides, meist englisch-, mitunter auch deutschsprachig - in offenen Fahrzeugen unterwegs,
  • für die Einreise kein Visum, sondern nur ein noch 6 Monate gültiger Reisepass erforderlich ist und keine besonderen Impfungen oder Malariaprophylaxe vorgeschrieben sind,
  • unbedingt genügend Speicherchips für die Kameras im Gepäck sein sollten,
  • Air Botswana für die Anreise – meist über Südafrika – ein idealer Partner ist, denn Direktverbindungen aus Deutschland werden zur Zeit nicht angeboten und
  • sich der Aufenthalt wunderbar mit den Nachbarländern, Kenia oder auch Sansibar kombinieren lässt und so auch noch ein Badeaufenthalt im Afrika möglich wird.


Ein ganz besonderes Fahrerlebnis: Küstenstraßen

Autofahren, nicht nur um von A nach B zu gelangen, sondern um faszinierende Landschaften an sich vorbei ziehen zu lassen? Auf Küstenstraßen – mit dem Blick über die endlose Weite des Blaus – wird das Meer auf ganz besondere Weise erlebbar.
Hier einige der schönsten Strecken weltweit:
Norwegen: Kystriksveien Str. 17 – von Steinkjer mehr als 600 km hinauf in den Norden nach Bodø entlang der von Fjorden durchzogenen Küste. Nicht nur das Meer, auch Wiesen, Wälder, Berge, Brücken, Inseln, Dörfer und kleine Hafenstädtchen am Wegesrand… Und zur Abwechslung immer mal wieder eine Fährfahrt.
Italien: Via Aurelia – einer der schönsten Wege nach Rom folgt den antiken römischen Konsular-straßen von Fischerdorf zu Fischerdorf an der Küste des Thyrrenischen Meeres. Ein traumhafter Blick aufs Mittelmeer und Italien in all seinen Nuancen.
USA: Highway 1 – Landschaften wie auf einer Endlosleinwand und der Wechsel vom Californian Way of Living zur Fiesta Mexicana an der Pazifikküste zwischen San Francisco über San Diego bis nach Tijuana…
Frankreich: Grande Corniche – die Panoramaküstenstraße zwischen Menton und Nizza, weiter bis Cannes lädt ein, sie ganz langsam und mit viel Genuss zu befahren und immer wieder zum Fotografieren anzuhalten. Die Aussicht ist grandios – mal auf 4000 m hohe Berge, mal 500 m tief hinab aufs Meer.
Kanada: Highwy 99 oder auch "Sea to Sky Highway" – am besten zu befahren von Whistler nach Vancouver, denn so liegen die schönsten Naturlandschaften am Meer und im Gebirge auf der richtigen Fahrseite. Die bizarren Felsformationen an der Küste und die endlosen Wälder im Landesinneren wirken zu jeder Jahreszeit anders.


Ziele für den kurzen Familienurlaub oft so nah

Wenn nur ein Wochenende oder Feier- und Brückentage für den Urlaub mit der Familie bleiben, will man gemeinsam viel erleben – in tollen Städten und/oder Freizeitparks. Hier findet jedes Familienmitglied etwas passendes, vom tollen Erlebnishotel, über spannende Attraktionen bis hin zu großen Badelandschaften, die die Reise ganz unabhängig vom Wetter machen.
(Im Winter "unschlagbar": das Tropical Island in Brandenburg mit Attraktionen für Klein und Groß sowie Übernachtungsmöglichkeiten im Zelt in der Tropenhalle oder in nahegelegenen Appartements und Chalets!)
Es muss also nicht immer eine mehrwöchige Reise sein. Kurzfristig gebucht, schont solch Kurztrip nicht nur die Urlaubskasse, sondern bringt oft mehr Abwechslung in den Alltag als zwei Wochen Badeaufenthalt …

Beliebteste Ziele für den Kurzurlaub sind natürlich Ost- und Nordseeküste und die Gebirge vom Harz bis zu den Alpen. Die große Zahl der Familienhotels mit "passender Infrastruktur" bietet aktiven Familien spezielle Angebote – neben den Kinderclubs mit tollen Spielplätzen und Programmen auch Kochstudios (u.a. in den Dorfhotels Boltenhagen, Fleesensee und Sylt), Kinderschwimm-, tennis- und tauchkurse, Kreativ- und Zirkusworkshops…

Während des Städtetrips, ob mit dem Auto oder der Bahn, können Familien in Hamburg, Berlin, London und Paris als Ermittler-Team auf einer Familien-Rallye einen Kriminalfall lösen und so Sehenswürdigkeiten entdecken. In Paris sogar bei einer Segway-Tour…
Hotelempfehlung für den City-Urlaub: Novotels (2 Kinder bis 16 Jahre können ohne Aufpreis mitgebucht werden)

Ideal für alle aktiven Familien sind Auszeiten ganz besonderer Art, zum Beispiel:
Hausboottouren - ohne Bootsführerschein ganz gemütlich in der Mecklenburgischen Seenplatte oder Holland unterwegs sein,
Floßfahrten in Schweden - unter kundiger Anleitung und mit viel körperlichem Einsatz auf dem eigenen Floß in der westschwedischen Provinz Värmland,
Huskytouren in Finnland – gemeinsam durch die Wildnis Nordkareliens,
Begegnungen mit Tieren auf Bauernhöfen in Deutschland, Österreich, im Piemont oder aber bei einer Elchsafari nahe Stockholm
Schatzsuche in Lenzerheide – "Piraten" durchstreifen den Graubündner Urlaubsort, der mit Familien-Ferienprogrammen, einem großen Abenteuerspielplatz und speziellen Familienrestaurants seit Jahren das Gütesiegel "Familien willkommen" trägt
"Sport rund um die Uhr" im Treff Hotel Panorama Oberhof, denn hier wird viel geboten, von der Kinderschwimmschule bis zum Free-Climbing, von Mountainbike-Touren über Fackel- und Nachtwanderungen bis zum Indianertag mit Übernachtung im Zelt


Reisen auf die Insel – "Urlaub, der bleibt"

Zwei Reiseveranstalter, die speziell ausgewählte Reiseziele, abseits touristischer "Trampelpfade" anbieten - Rhomberg Reisen und Troll Tours. Allesamt so individuell, authentisch, ursprünglich und vielseitig, dass Erlebnisse fernab vom Alltag bleibende Eindrücke und Erinnerungen schaffen:

Für eine Reise nach Korsika (wöchentlich Flüge u.a. ab Berlin) empfiehlt Rhomberg Reisen u.a. die strandnahe, familienfreundliche Résidence Perla di Mare (1 Woche inkl. Flug, Minivilla und Mietwagen ab 598,00 € p.P.) und das Hotel San Giovanni (1 Woche inkl. Flug, DZ/Halbpension. u. Mietwagen ab 998,00 € p.P.). Freundlicher Service und eine familiäre Atmosphäre sprechen für dieses Haus in einer gepflegten Gartenanlage.
Etwas eleganter ausgestattet ist das Hotel Alta Rocca. Man kann genießen – den herrlichen Panoramablick und entspannende Wellness-Angebote (1 Woche inkl. Flug, DZ/Frühstück und Mietwagen ab 1.311,00 € p.P.)
Für eine bequeme Erkundung der Insel eignet sich auch die Busrundreise " Grand Tour de Corse". Sie vereint alle Kultur- und Naturhighlights Korsikas (1 Woche inkl. Flug, DZ/Halbpension u. Ausflügen ab 1.239,00 € p.P.)

Die griechischen Insel Lefkas (wöchentliche Flüge u.a. ab München, Stuttgart, Düsseldorf, Nürnberg), auch die "Weiße Schönheit" genannt, ist eine besonders schöne Ionische Insel und auch idealer Ausgangspunkt für die Entdeckung des nahen Festlandes.
Das kleine, familiär geführte Hotel Ionis ist so typisch griechisch und ein toller Ausgangspunkt, das autofreie Bilderbuch-Dörfchen Agios Nikitas mit seiner schmucken kleinen Fußgängerzone und vielen Tavernen ebenso wie die Traumstrände der Insel zu erleben (1 Woche inkl. Flug, DZ/Frühstück und Mietwagen ab 598,00 € p.P.)
Nicht nur das Meer, sondern von einem Privatpool aus einen bezaubernden Panoramablick genießen kann man bei einem Urlaub in den Villen Meltemi & Mistrali (1 Woche inkl. Flug, Villa und Mietwagen ab 698,00 € p.P.)

Rundreisen organisiert Rhomberg auch auf Madeira und den Azoren.
Auf der Blumeninsel ist man in einer kleinen Gruppe mit max. 8 Personen im Bus unterwegs (1 Woche inkl. Flug, DZ/FR, 3 Abendessen, Ausflüge ab 989,00 € p.P.), während auf den Azoren eine Mietwagenrundreise "Auf zu Vulkanen & Walen" (São Miguel und Pico) viel Zeit zum Wandern und eine Walbeobachtungstour lässt (1 Woche inkl. Flug, DZ/Frühstück und Mietwagen ab 1.500,00 € p.P.). Bei der Standort-Wanderreise "Vulkankrater & Küstenpfade" unternimmt ein deutschsprachiger Guide 5 Wanderungen mit seinen Gästen (1 Woche inkl. Flug, DZ-Meerblick/Frühstück ab 1.538,00 € p.P.)

Vom Mittelmeer über den Atlantik nun hoch in den Norden: Auch Island (wöchentlich Flüge u.a. ab München, Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt, Köln) steht bei Rhomberg Reisen auf dem Programm. Neben Kurztrips mit preisgünstigen, zentrumsnahen Hotels sehr gut für Island-Einsteiger geeignet ist die Busrundreise "Juwelen der Insel" entlang der Ringstraße (1 Woche inkl. Flug, DZ/Halbpension und Ausflügen ab 1.657,00 € p.P. Alle hier genannten Preise auf Basis 2er Belegung und inklusive aller Flugabgaben.)

Island in Wanderschuhen entdecken und die landschaftliche Vielfalt der einzigartigen Region kennenlernen können Anfänger und Fortgeschrittene auch mit Troll Tours, einem Partner von Neckermann Reisen.

Hier unsere Tipps:
Wanderreise "Natur, Sommer, Abenteuer": Auf dieser leichten Tour durch das isländische Hochland Schluchten und Fjordlandschaften im westlichen Teil der Insel sowie Islands bekannteste Springquelle erkunden (12 Übernachtungen in landestypischen Unterkünften, Verpflegung und Eintritte laut Programm, inklusive Wanderreise ab/ bis Reykjavik, Flug ab/bis Frankfurt, Transfers und Deutsch sprechende Reiseleitung, pro Person ab 2.295,- €)
Wanderreise "Lava, Höhlen & Heide": Eine echte Herausforderung und nur etwas für geübte Wanderfreunde, denn die Tour führt von Hütte zu Hütte im Westen Islands und erreicht dabei Europas größte Lavahöhle, malerische Wasserfälle sowie Geysire (11 Übernachtungen in landestypischen Unterkünften, Verpflegung laut Programm, inklusive Wanderreise ab/bis Keflavik, Flug ab /bis Frankfurt mit Icelandair, Transfers und Deutsch sprechende Reiseleitung, pro Person ab 1.799,- €)

Neben Wander- und verschiedenen Busrundreisen bietet Troll Tours auch Mietwagentouren, bis hin zum "Allradabenteuer", z.B. mit einem Toyota Landcruiser oder Suzuki Grand Vitara, durch das unberührte Hochland an.

Reisen auf die Insel
Etwas ganz Besonderes für Krimifreunde hat der Veranstalter auch im Programm – das Reisespecial "Arnaldur Indriđasons's Krimiwelt": in 4 Tagen die authentischen Schauplätze der Romane und Insel-Highlights kennenlernen…

Sehr bekannt ist Island auch für den außergewöhnlichen Reiturlaub.
Ob vom Reiterhof aus – wie beim Reiturlaub in Südisland (5-tägige Reise, 3 Übernachtungen im Hotel Eldhestar in Hveragerdi, Vollpension, Halbtages- und Tagesritte, qualifizierte Englisch sprechende Tourenbegleitung, Reitausrüstung,1 Hotelübernachtung mit Frühstück in Reykjavik, Transfers, Fluganreise, p. P. ab 1.045,00 €) – oder bei mehrtägigen Reittouren auf den berühmten Islandpferden, vereinen sich Erlebnisse zu Pferd und Islands Naturschönheit zu einem besonderen Urlaubserlebnis.


Tour Vital – ein ganz besonderer Reiseveranstalter der Thomas Cook AG

Erst seit wenigen Monaten ein Unternehmen der Thomas Cook AG, aber schon ein erfahrener und erfolgreicher Anbieter für ganz besondere Reiseleistungen ist der Veranstalter TOUR VITAL.
Sein Erfolgsrezept: Durch eine ärztliche Begleitung werden Gruppenreisen in fast 40 Länder weltweit zu "Rundreisen der sorglosen Art".
Seit einigen Monaten setzt TOUR VITAL die so gewonnenen Erfahrungen auch in interessante, abwechslungsreiche Rund- und Studienreisen nach China, Vietnam, Indien und Israel um. Indien ist sogar zu einer der wichtigsten Destinationen für Tour Vital geworden: mit jährlich rund 5000 Reisende in die Region wurde schnell die Marktführerschaft in Deutschland erobert.

Tour Vital – ein ganz besonderer Reiseveranstalter der Thomas Cook AG Zu den Reisen der sorglosen Art finden sich Menschen zusammen, die in fremden Ländern Kultur und Natur gemeinsam erleben möchten und denen die ärztliche Begleitung ein Gefühl der Sicherheit verleiht.
So kommt diese Reiseart dem Wunsch nach, unterwegs unbeschwert Neues und Unerwartetes kennen zu lernen, in fremde Kulturen einzutauchen und faszinierende Eindrücke zu gewinnen, ohne dabei das zutiefst menschliche Bedürfnis nach Sicherheit und Wohlbefinden bis hin zu ähnlichen, wenn nicht gar identischen Hygiene- und Sicherheitsstandard wie in Deutschland aufgeben zu müssen.
Auch wenn Indien, China, Vietnam, Kambodscha, aber auch Thailand, Usbekistan und Armenien auf jeden Fall eine Reise lohnen, die gewohnten medizinischen und Hygienestandards erreichen sie noch nicht. Also bietet TOUR VITAL gerade in solche Länder Reisen mit ärztlicher Begleitung an. Der Arzt steht während der ganzen Reise rund um die Uhr beratend zur Seite, hilft bei kleineren Verletzungen oder allgemeinen Reisebeschwerden (z.B. Übelkeit, Durchfall), sucht bei ernsthafteren Erkrankungen zusammen mit dem Gast einen Arzt und/oder ein Krankenhaus vor Ort auf und leitet in Notfällen die entsprechenden Maßnahmen ein.
Und im Deutschen Fachverband Reisemedizin e.V. tragen die TOUR VITAL-"Reiseärzte" mit ihren unterwegs gewonnenen Erfahrungen auch dazu bei, die reisemedizinischen Beratung und Betreuung zu verbessern.

Tour Vital – ein ganz besonderer Reiseveranstalter der Thomas Cook AGAls erster deutscher Reiseveranstalter ist TOUR VITAL im Service Quality System des TÜV-Rheinland zertifiziert worden, denn hier steht die Qualität im Vordergrund: Alle angebotenen Routen werden selbstständig ausgearbeitet und auch vorab bereist und geprüft. Diesem Qualitätscheck halten alle – stets deutschsprachigen - TOUR VITAL- Reiseleiter und vor allem auch alle Hotels stand. Die Gäste wohnen auf den Rundreisen in Heritage- und Palasthotels oder ****Komforthotels mit Halbpension, die stets schon im Katalog genannt werden. Vor allem im China vertraut TOUR VITAL nur auf internationale ****Hotels.
Zum Qualitätskonzept gehören auch die Wahl zuverlässiger, renommierter Airlines und das Bemühen, Nonstop-Flüge anzubieten.
Gemeinsam reisen 16 bis maximal 35 Gäste. Meist finden sich 25 Personen zusammen. TOUR VITAL achtet in jedem Fall darauf, dass im Reisebus nur drei Viertel aller Plätze belegt sind.
Und dass auf abwechslungsreiche, aufregende Rundreiseabschnitte stets mehrtägige Erholungspausen oder Badetage folgen – mal durch Koch-, Yoga- und Meditationskurse, mal durch Ayurveda-Anwendungen bereichert…
Auch nicht zu vergessen: Für diese Kurse wie alle anderen Besichtigungen und Eintritte laut Programm fallen über den Reisepreis hinaus keine weiteren Kosten an!

Besonders zu empfehlende ärztlich begleitete Rundreisen:
Indien-Rajasthan: "Traumhafte Märchenwelten im Land der Maharadschas"
Diese Rundreise vermittelt mit den Stationen im "Goldenen Dreieck" rund um Delhi, Agra und Jaipur einen ersten, sicher überwältigenden Eindruck. Natürlich gehören das Taj Mahal, Fort Agra, der Amber Palast in Jaipur sowie das Mehrangarh Fort in Jodhpur zum Programm. Mit einem Kamelritt durch die Wüstenlandschaft Jaisalmers, eine Rikschatour durch Jaipur, Koch,- Yoga- und Meditationskurse in in Jodhpur, Jaipur und Agra wird es zu einer besonderen Reisevariante.
18-tägige Rundreise inklusive Nonstop-Flug mit Lufthansa, 16 Übernachtungen in ausge suchten ****(auch Palast)hotels, Halbpension und Begleitung durch einen Arzt und einen Reiseleiter, Eintritte und Besichtigungen: ab 1.779,- € pro Person
(auch ohne Arzt buchbar – dann 15 Tage, ab 1499,- € pro Person)

Vietnam-Kambodscha-Rundreise: "Höhepunkte fernöstlicher Kulturen"
Mit dieser Rundreise entdecken Asien-Einsteiger die Höhepunkte Indochinas" von Angkor Thom und Angkor Wat über Saigon, Hoi An, Hué und Hanoi. Neben den berühmten kambodschanischen Tempelanlagen stehen das koloniale Saigon, das Ho-Chin-Minh-Mausoleum, aber auch der Besuch eines Wasserpuppentheaters und eine Rikschatour in Hanoi auf dem Programm. Etwas Besonderes sind die zahlreichen Bootsfahrten - mit Übernachtung auf einer traditionellen Dschunke in der Halong Bucht, auf dem Parfümfluss und durch die Reiskammer Vietnams auf dem Mekong.
17-tägige Rundreise inklusive Nonstop-Flug mit Vietnam Airlines, 14 Übernachtungen in ausgesuchten **** und Mittelklassehotels, Verpflegung lt. Programm und Begleitung durch einen Arzt und einen Reiseleiter, Eintritte und Besichtigungen: ab 1.949,- € pro Person

Die neu ins Programm aufgenommenen Rundreisen auf der Nah- und Mittelstrecke führen nach Spanien, Portugal, Griechenland, Schottland oder zu Nordkap und Lofoten.
Mit der Irland-Rundreise "Die grüne Insel genießen" wird eine 8-tägige Tour entlang schroffer Küsten, saftiger Wiesen bis in die pulsierende Hauptstadt Dublin angeboten
****Hotels, Halbpension, Flug mit Lufthansa ab Frankfurt nach Dublin: ab 989,- € pro Person


Die Kleinen Antillen – ein Stück Europa in der Karibik

Mehr noch als Holzclogs und niederländische Hausgiebel, rote Telefonzellen und Teatime, Croissants und französische Küche weist der Euro als Zahlungsmittel auf die engen Verbindungen einiger Karibik-Inseln zu Europa hin.
Ein Ziel in der Karibik wird oft gewählt, um unter Palmen Europa ganz bewusst den Rücken zu kehren. Doch auch das kann sehr spannend sein: in tropischem Klima einen anregenden Mix aus europäischer Prägung und afrikanischen wie lateinamerikanischen Einflüssen erkunden. Westeuropa, nur wärmer und entspannter. Aber genaus0 sicher, gehören viele der schönsten Karibikinseln – so die British Virgin Islands, Barbados, Martinique oder Curaçao - doch immer noch zum Hoheits- oder zumindest Einflussgebiet europäischer Staaten. Ein unschätzbarer Vorteil, wenn es um die Sicherheit geht. Hinzu kommen ein hoher Lebensstandard der Einheimischen und eine gute touristische und medizinische Infrastruktur.
Exotik erleben, aber Gewohntes und Vertrautes nicht vermissen – ein Gefühl der Geborgenheit genießen kann man z.B. auf


  • Guadeloupe, denn diese Inselgruppe vereint einzigartige Naturschönheit, idyllische Sandstrände und französisches Flair,

  • Martinique, wie Guadeloupe und St. Martin als französisches Departement sogar Mitglied der EU (also Einreise nur mit dem Personalausweis möglich) und so idealer Ort für französische Lebensart in den Tropen,

  • dem zwischen Frankreich und den Niederlanden geteilten Inselchen St. Martin/Sint Maarten mit zahlreichen Restaurants, Bistros und Boutiquen,

  • Antigua, nicht nur durch den Linksverkehr, sondern auch die Sprache, den Nationalsport Kricket und die Teatime "very British",

  • Barbados, gar dem "little England" der Karibik voller britischer Traditionen und kolonialer Bauwerke oder

  • den British Virgin Island, deren unberührte Schönheit seit jeher Abenteurer lockt. Auch wenn es mitunter etwas britisch förmlich zugeht – das Inselleben ist fröhlich und entspannt.


Für einen Urlaub mit Gouda und Gulden, dem Antillengulden, stehen die niederländischen Übersee-Inseln Aruba, Curaçao und St. Maarten, aber auch die kleineren Bonaire, Saba und St. Eustatius.
Hier drehen sich Windmühlen, trinkt man Amstel, feiert das Heineken Music Festival. Farbenprächtige Kolonialbauten – so auf Aruba – sind mit Schnitzereien und Delfter Kacheln verziert. Die pittoreske Altstadt von Willemstad auf Curaçao gehört gar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch zu besichtigen: jene Kanonenkugel, die Kapitän Bligh 1804 von der Bounty aus auf das Fort Amsterdam abfeuern ließ…

Garantiert warmes Wasser, traumhafte Strände mit weißem Pudersand, herrliche Tauch- und Surfreviere und dazu viele praktische All-inklusive-Clubs sprechen für eine Reise auf die Kleinen Antillen.
Angebote unter anderem bei TUI, DERTOUR, Meier's Weltreisen und FTI. Auch eine Reihe Kreuzfahrtschiffe sind in der Region unterwegs.


Mexiko – auf den Spuren der Mayas

Mexiko präsentiert nicht nur stolz die herrlichen Strände der Riviera Maya, sondern auch die kulturellen Schätze seiner Ureinwohner. Dafür stehen vor allem die 5 Bundesstaaten Yucatán, Campeche, Tabasco, Chiapas und Quintana Roo, mit ihren bekannten Maya-Stätten.
Yucatán setzt dabei auf die "Klassiker", die bekannten Pyramiden Uxmal und Chichén Itzá. Beide zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe, Chichén Itzá mit seinen 365 Stufen auch zu den neuen 7 Weltwundern.
Die Hafenstadt Campeche, Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, präsentiert heute an der Stelle einer Mayasiedlung bunte Kolonialbauten und Kirchen. Nur 60 km weiter südöstlich wieder eine Pyramide in Edzná - besonders eindrucksvoll bei Mondschein oder während der im Maya-Jahr geplanten nächtlichen Lichtinstallationen! Seit 2002 ist die Ruine von Calakmul auf der Welterbeliste verzeichnet. Auch heute noch weitgehend unerforscht, erwartet sie Besucher inmitten eines 7000 km2 großen Nationalparks, Lebensraum von Jaguaren, Affen und Tukanen.
Die westlichste Tempelanlage der Mayas in Comalcalco, Bundesstaat Tabasco, gibt den Archäologen weiterhin Rätsel auf, denn sie wurde nicht wie alle anderen aus Kalkstein, sondern aus gebrannten Ziegeln errichtet . Diverse Tempel, ein Palast und eine Akropolis sind hier zu besichtigen.
In Chiapas gilt jeder 4. Einwohner als Nachkomme der Urbevölkerung. So lebt deren Kultur hier noch auf ganz besondere Weise fort. Auch in Palenque , der wichtigsten Maya-Stätte des Bundeslandes und seit 1987 Weltkulturerbe, sind die Ruinen noch weitgehend unerforscht im Dschungel versteckt.
Für "Maya-Kult an der Küste" steht der Bundesstaat Quintana Roo, denn Tulum, hier die bekannteste Maya-Stätte, liegt direkt am Meer. Umbrandet von türkisblauem Wasser bildet die steingraue, üppig bewachsene Pyramide ein beliebtes Fotomotiv für die vielen Tagestouristen, die schnell mal von der Riviera Maya aus einen Ausflug in die Geschichte unternehmen. Ruhiger ist es in Cobá, einem Ruinenkomplex ca. 40 km landeinwärts. Hier geht es steil hinauf, doch in 42 m Höhe belohnt ein prächtiger Blick auf den lückenlosen Urwald die Mühen des Treppensteigens.
Umgeben von einer artenreichen Flora und Fauna präsentiert sich die Ruinenstätte El Cedral auf der Insel Cozumel, 30 Bootsminuten von Playa del Carmen entfernt.
Touren, von der 7 tägigen Gruppenreise über Selbstfahrer-Mietwagentouren oder eine Fahrradrundreise bis zu mehrwöchigen Mexikoprogrammen, die zu Azteken- und Mayastätten führen, haben fast alle deutschen Veranstalter im Programm.


Vier Stunden bis zur Sonne – gute Gründe für eine Reise nach Marokko

Marokko ist das ideale Reiseziel für jede Art von Urlaub, denn es vereint herrliche Badestrände, atemberaubende Landschaften und einzigartiges kulturelles Erbe. Marokko "punktet" mit
viel Sonne: sechs bis acht Stunden Sonnenschein an jedem Tag des Jahres und angenehme Tageshöchsttemperaturen – zum Bespiel zwischen 20°C im Januar und 27°C von Juli bis September in Agadir, dem größten Badeort des Landes,
schneller Anreise: von vielen deutschen Flughäfen in nur 4 Stunden,
abwechslungsreichem Strandleben: kilometerlange Sandstrände, quirlige Badestrände in den großen Küstenstädten, herrliche Surferspots und traumhafte Badebuchten entlang der 3500 km langen Küste,
Angeboten für die ganze Familie: Hotels mit Kinderclubs, tollen Pools und Spielplätzen flach abfallende Sandstrände für den richtigen Wasserspaß, Kamelreiten und Ausflüge in die Wüste – Kinder lieben Marokko,
viel Sport: Wellenreiten, Wind- und Kitesurfen, Tennis, Golf und Reiten, Mountainbiken, Wandern, Klettern und Skilaufen – Aktivitäten in Hülle und Fülle…
orientalischem Flair: Souks und Medinas führen zurück in die Vergangenheit und schaffen unvergessliche Einkaufserlebnisse,
Weltkulturerbe: in den Altstädten von Marrakesch, Meknes und Fes… genau so sehenswert auch Rabat – die einzige Königsstadt am Meer – und das lebhafte Casablanca mit seinem besonderen Mix aus Tradition und Moderne,
einmaliger Landschaft: schon vom Marrakesch aus zu erspähen sind die 4000er des Atlas-Gebirges und südlich davon beginnt die Wüste mit fruchtbaren Oasen, dramatischen Schluchten, schimmernden Sanddünen und malerischen Kasbahs.
© Thomas Cook

Reiseempfehlungen:
Marrakesch und Agadir miteinander verbinden,
Langzeiturlaub im ****Hotel Kenzi Europa in Agadir genießen und mit dem "Club Vital" einen interessanten, abwechslungsreichen Aufenhalt genießen,
in einem Riad besonderes orientalisches Ambiente erleben: wunderschön restaurierte Patrizierhäuser laden mit herrlichen Innenhöfen, Swimmingpools und Dachterrasse ein, sich in angenehmer, ruhiger Privatatmosphäre zu erholen und mit nur wenigen Schritten die Altstadt Marrakeschs zu erreichen…

Fotos einer Rundreise "Kasbahs, Wüsten und Oasen" in der Galerie unter: Marokko - sehen, hören, staunen


Südafrika – Erlebnisse für jeden Geschmack und Geldbeutel

"Du besucht Südafrika nicht nur. Du triffst es."
Eine Begegnung mit diesem außergewöhnlichen Land ändert die Sicht auf die Welt und das Leben.

Gute Gründe für eine Reise nach Südafrika

Legendäre Wildnis: Viele Nationalparks und andere Schutzgebiete machen Südafrika zur Top-Adresse für Tierbeobachten zu Land und Wasser.
Große Vielfalt: Auch jenseits der Big Five (oder gar Big Seven, wenn Hai- und Walbeobachtungen hinzugerechnet werden) ist viel zu entdecken – in pulsierenden Metropolen wie Kapstadt, Johannesburg oder Durban, in nostalgischen Kolonialstädtchen oder auf berühmten Weingütern. Dazu kommt die große landschaftliche Vielfalt, geprägt von dichten Wäldern und in der Regenzeit bunt blühenden Halbwüsten, majestätischen Bergen, beeindruckenden Canyons und interessanten Höhlen. An der ca. 3000 km langen Küste gibt es sehr steile Abschnitte und herrliche Sandstrände, von angesagt bis unberührt. Die meisten sind "Blue Flag Beaches" und auch haigeschützt. Allerdings erwärmt sich das Meer selten über 20°C, oft umbraust eine starke Brandung die Küste. Also zum Baden in den Pool, am Strand mehr "plätschern" oder aber auf den Promenaden spazieren, Rad fahren, skaten…
Keine Impfvorschriften: Südafrika ist weitgehend frei von tropischen Krankheiten.
Visumfreie Einreise: Ein Reisepass genügt (gültig noch 30 Tage über Ausreise hinaus, 2 freie Seiten für Ein- und Ausreisestempel).
Bequeme Anreise: Viele Nonstopflüge verbinden Deutschland mit Südafrika, Flug von Frankfurt nach Johannisbug in 11 Stunden. Sehr zu empfehlen: South African Airways. Hier reist es sich auch "economy" mit 85 cm Sitzabstand und eigenem Bildschirm am Sitz sehr bequem.
Etwas länger, aber mit der Möglichkeit eines Stoppover in Dubai, ist die Anreise mit Emirates, möglich ab München (ab 25.11.11 im Airbus A380), Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg.
Kein Jetlag: Eine Stunde Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Südafrika nur in der "Winterzeit".
Sehr gute Infrastruktur: Die touristischen Angebote des Landes sind hochwertig. Dies gilt für Hotels, Lodges und Restaurants, Transport, Reiseleiter und Safari-Guides.
Das Land mit dem Mietwagen selbst zu erkunden wird angesichts guter Straßen, umfassender Beschilderung und wenig Verkehr zu einem erholsamen Erlebnis.
Leichte Verständigung: Mit der Umgangssprache Englisch kommen Einheimische und Touristen schnell ins Gespräch.
Gastfreundliche Menschen: Seit der Fußballweltmeisterschaft ist überall bekannt, dass die Südafrikaner offen und gastfreundlich sind. Urlauber wissen die Gastfreundschaft der "Regenbogennation" schon lange zu schätzen. Auch das Fotografieren ist kein Problem, die Kinder lieben es, sich digital "ablichten" zu lassen…
Prima Klima: Das ganze Jahr nicht zu heiß, nicht zu kalt, also verlockendes Reisewetter. Dem Regen kann man in diesem großen Land leicht aus dem Weg gehen. Ganzjahresziele sind zum Beispiel der Krüger-Nationalpark, Kapstadt (hier ist von Juni bis August ein "mediterraner Winter" mit etwas Regen zu erwarten) und die Gartenroute.
Für die Sicherheit der Gäste ist spätestens seit der Fußball-WM 2010 umfassend gesorgt, u.a. durch hohe Polizeipräsenz und Videoüberwachung.
Geld kann man überall am Automaten erhalten. Die Nebenkosten, v.a. die Preise auch hochwertiger Gastronomie sind noch sehr moderat (Drei-Gänge-Menü für 10 bis 15 €). Tolle Mitbringsel: Edles aus Straußenleder.
Mobilfunk: bis auf ganz wenige Orte in den Bergen überall "super Netz"

Reiseempfehlungen und Tipps

Für Einsteiger: Busrundreise "Klassisches Südafrika". Sie kombiniert die Höhepunkte des Landes, also Wildparadiese, Metropolen wie Kapstadt und Durban, idyllische Weingüter und die malerische Gartenroute entlang des Indischen Ozeans (13 Tage, von Johannisburg bis Kapstadt, ab 1083 Euro pro Person oder Kapstadt bis Durban, ab 1080 Euro pro Person).
Südafrika ganz kompakt in nur 7 Tagen ist auf der Gartenroute zu erleben.
Für Romantiker: Luxus auf Schienen mit dem historischen Blue Train – die pure Nostalgie auf der Bahnreise von Kapstadt nach Pretoria genießen (2 Tage Zugreise ab 1112 Euro pro Person). Etwas länger, aber genau so eindrucksvoll ist eine dreitägige Luxus-Zugreise mit dem Rovos Rail. Der Shongololo-Express fährt durch das südliche Afrika und verbindet so die Kapregion auch mit Mozambique, Swaziland, Zimbabwe und Sambia (14 Tage Zugreise ab 3126 Euro pro Person).
Für Genießer: Großstadtflair und Weinkultur auf Kurztouren rund um Kapstadt, in die Kapregion und das Weinland mit viel Zeit für individuelle Ausflüge (7 Tage ab 634 Euro pro Person)
Für Safari-Fans: Traumhafte Wildnis – die Big Five in unberührter Natur und spektakuläre Land- schaften – in friedlicher Stille ganz individuell genießen, z.B. auf einer Mietwagenrundreise durch den Krügerpark, Hluhhluwe und die Drakensberge (9 Tage inklusive Mietwagen ab 679 Euro pro Person). So allein im Busch unterwegs zu sein - sicher einer der intensivsten Momente des Lebens!
Doch für alle vom "Khakifieber" Infizierten gilt es, geduldig zu sein. Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard trifft man oft erst nach einigen Tagen. Besonders viel Geduld wird vom "Fahrzeugführer" verlangt, denn als Höchstgeschwindigkeit sind nur 40 km/h vorgeschrieben. Um beim nächsten Camp nicht vor mit Sonnenuntergang (aus Sicherheitsgründen) geschlossenen Toren zu stehen, also nur kurze Routen planen.
Beste Safarizeit ist die Trockenzeit Juni – September. Beste Gelegenheit für eine Safari mit Kindern bieten die kleineren Reservaten entlang der Gartenroute, nur 50/60 km landeinwärts.
Ein idealer Ort für Walbeobachtungen ist Hermanus an der Walker Bay. Hier macht ein Ausrufer auf jeder Sichtung aufmerksam. Besonders häufig im August – dann wimmelt die Bucht nur so von Booten.
Für Individualisten: Das wahre Afrikaerlebnis auf Lodges der Extraklasse! Schon vor Sonnenaufgang auf die Pirsch, nach einem üppigen Frühstück während der Hitze des Tages am Pool oder in der Bibliothek entspannen, mit dem Sonnenuntergang zu neuen Abenteuern aufbrechen und den Tag am Lagerfeuer ausklingen lassen…
Ein Aufenthalt auf diesen Private Lodges in privaten Schutzgebieten garantiert atemberaubende Tierbegegnungen, denn – anders als in den staatlichen Parks – werden hier die Wege verlassen, sind die Tiere ganz nah und nicht von mehreren Jeeps "umstellt".
Für Sportler: In der großartigen Landschaft finden sich viele Wanderwege, sogar in Baumwipfeln. Steile Schluchten sind ideale Kletterreviere. Bungee jumping aus über 200 m Höhe wird zum unvergesslichen Erlebnis. Auf wunderschön angelegten Golfplätzen ist das ganze Jahr Saison, die Green Fee aber ca. 40% günstiger als in Deutschland. An der Küste viele herrliche Reviere für Surfer und Taucher, wenn auch nicht so bunt und vielfältig wie auf den Malediven…

Orte und Regionen
Kapstadt: Mindestens drei Tage Aufenthalt planen, um einen ersten Überblick zu erlangen. Am besten den ersten Tag für die Erkundung zu Fuß und die Tour auf den Tafelberg nutzen, dann einen genussreichen Abstecher in die Weinregion unternehmen und am dritten Tag das Umland bereisen. Robben Island erinnert an den Kampf gegen die Apartheit, die Kap-Halbinsel lädt zu vielen Tierbeobachtungen ein. Jeden erlebnisreichen Tag beschließt man mit einem Sundowner- Cocktail (gut und günstig für 1 – 2 €) an der Waterfront. Kapstadt ist auch bekannt für ein aufregendes Nachtleben und die schmackhafte kapmalaiische Küche.
Johannisburg: Durch das Township Soweto, viele Museen und Denkmale sind hier die Geschichte der Apartheit und des Widerstandskampfes sowie der Neubeginn einer ganzen Nation "hautnah" zu erleben. Ein Bummel in die Innenstadt mit einem kundigen Führer lohnt sich, denn vom 223 m hohen Carlton Centre, dem höchsten Wolkenkratzer Afrikas, bietet sich ein toller Blick auf City und Umland. Eine Fahrradtour durch Soweto verschafft Einblicke in die Lebenswelt eines riesigen Stadtviertels im Wandel. In den Hotel- und Shoppingcentren der Vororte wandelt man durch eine überdachte Welt, die selten zur Ruhe kommt.
Der moderne Hochgeschwindigkeits-Nahverkehrszug Gautrain verbindet seit kurzem sehr schnell und preisgünstig Flughafen und Stadt bis Soweto und Pretoria (Fahrt ca. 10 €).
KwaZulu Natal: Der "Ort, an dem der Himmel geboren wurde" lässt sich am besten von Durban aus entdecken (Fluganreise ab Johannesburg oder mit Emirates ab Dubai). Die Stadt, "die niemals schläft", ist sehr indisch geprägt, auch wenn die Skyline eher an Miami erinnert. Hier sind die Strände sehr belebt, aber nur wenige km außerhalb Durbans endlose, menschenleere, weißsandige Küstenabschnitte… Gleich hinter dem Strand mit der neuen 5 km langen, beleuchteten Strandpromenade ragen die Hotels von Durban's Florida Road in den Himmel. Die Busse des modernen Öffentlichen Nahverkehrssystems bringen jeden Fahrgast schnell und sicher z.B. zum Fußballstation – ein "Muss" bei der Stadtbesichtigung. Der ca. 15minütige Skywalk-Aufstieg auf das Dach des architektonisch faszinierenden Bauwerks ist eine sportliche Herausforderung, lohnt aber auf jeden Fall.
Bevor es von Durban aus auf Safari in die 5 nah gelegenen Wildparks, zu den Drakensbergen oder in den iSimangaliso Wetland Park (beides UNESCO-Welterbestätten) geht, unbedingt noch die hervorragende einheimische Küche probieren, überall zu erkennen am Slogan "moyo". Er steht für einheimische Küche auf höchstem Niveau.
Warum zur Safari nach KwaZulu Natal? Auf kleinstem Raum gibt es hier sehr viele Schutzgebiete und Parks mit tollen Aussichtspunkten. Tiere sichtet man hier viel schneller als in den großen Parks. Die Lodges sind klein und sehr individuell.
Etwas kleiner als Durban, aber ein idealer Ausgangspunkt für viele Urlaubsaktivitäten ist St. Lucia. Hierher zum Beobachten der Wale, Krokodile und Nilpferde reisen.
Auch die üppig grünen Midlands sollten auf jeder Reiseroute stehen, denn hier kann man gut und günstig shoppen, in gemütlichen Gasthäusern und Kneipen einkehren und überall auf Historisches treffen, z.B. die KwaZulu-Natal-Battlefields.
Auch für diese Region sind die Monate Juni bis August die beste Reisezeit.
Hotelempfehlung: Fairmont Zimbali Resort in Durban


Mauritius – mehr als traumhafte Strände und Luxushotels

Sie wollen im Urlaub eine Rundreise unternehmen, auf Safari gehen, Party feiern?
Dann nicht Mauritius wählen!
Doch für die Hochzeitsreise und später den Familienurlaub, für Wassersportler, Natur- und Wanderfreunde ist sie das ideale Reiseziel – besonders von Mai bis Oktober, wenn das Thermometer nur 18 bis 25 Grad anzeigt und die Insel im Indischen Ozean nicht so überlaufen ist.
Im Landesinneren nach viel unberührte Natur und "tierisch was los", denn Dodo, Mauritius-Taube und Maskarenen-Flughund sind im Nationalpark, Blauschwanz-Taggeckos sogar im Hotelgarten zu entdecken. Ausgedehnte Korallenriffe und die bunte Fauna der atemberaubenden Unterwasserwelt begeistern Schnorchler und Taucher. Auch Delfine kann man beobachten. So vielseitig wie das Angebot für Aktivurlauber – Wind- und Kitesurfen, Trekking, Hochseefischen, Golfen und Mountainbiken – sind auch die Gaumenfreuden der kreolischen Küche. Diese würzige Mischung europäischer, asiatischer und afrikanischer Kochkunst wird in vielen kleinen einheimischen Restaurants angeboten.
Durch die Gastfreundschaft der fröhlichen und aufgeschlossenen Menschen fühlt man sich sehr wohl auf Mauritius, nimmt die angenehm geruhsame Lebensweise der Insel gern an und kann Stress und Hektik schnell vergessen.

Mauritius in Stichworten:
Beste Reisezeit: als Ganzjahresziel mit tropischem Klima bieten die feuchten Sommermonate (November bis März) über 30 Grad, im trockenen Winter herrschen gemäßigte 25 Grad. Der August ist die ideale Zeit für Familienbadeurlaub.
Sicherheit: Die Republik Mauritius gilt als politisch und wirtschaftlich stabil. Die Insel ist ein sicheres Reiseziel, wenn man die üblichen Vorsichtsmaßnahmen ergreift.
Service: Ob Kellner, Zimmermädchen oder Poolboy – der Service in den Hotels ist freundlich und professionell.
Gesundheit: Eine gute medizinische Versorgung, keine giftigen Spinnen oder Schlangen, keine vorgeschriebenen Impfungen, keine Malaria…
Zeitverschiebung: Kein Jetlag, denn Mauritius ist uns im Sommer nur 2, im Winter 3 Stunden voraus.
Baden: Flach abfallende Strände, Wassertemperaturen von 22 bis 27 Grad und immer ein leicht kühlender Wind – der Indische Ozean präsentiert sich von seiner schönsten Seite.
Anreise: Durch Nachtflüge (ca. 11 Stunden) nonstop ab Frankfurt oder München mit Condor oder Air Mauritius sowie Flüge via Paris mit Air France bzw. via Dubai mit Emirates ist die tägliche Anreise ab Deutschland möglich.
Etwas Besonderes: Während einer Katamaran-Kreuzfahrt Mauritius vom Meer aus erkunden, einsame Strände genießen und vorgelagerte Inseln durchstreifen… (wird von mehreren deutschen Veranstaltern angeboten)

Unsere Hotelempfehlung für Mauritius: ******Le Touessrok, Trou d'eau Douce

Dieses 6-Sterne-Resort an der Ostküste von Mauritius, das als Flagschiff der mauritischen Kette
Sun Resorts gilt, zählt zu den "Leading Hotels of the World"
Genießen Sie den persönlichen 24-Stunden-Butler-Service und auf den zum Resort gehörenden
exklusiven Privatinseln eines von sechs Givenchy Spas weltweit und den von Bernhard Langer
entworfenen 18-Loch-Championship-Golfplatz.

Vier Sandstrände säumen das großzügige Gartengelände des Hotels. Die 200 großzügigen Zimmer und Suiten haben alle Meerblick.
Vorteile für alle Gäste ab 65 Jahren auf Mauritius und den Seychellen

© Thomas Cook


Sport als idealer Erholungsfaktor – Cook's Sport Club

Aufwärmübungen, ein Dauerlauf und ein spielerischer Zehnkampf am Strand. So sieht für Urlauber ein Tag in einem der acht Cook's Sport Clubs aus, die jetzt zur Sommersaison neu an den Start gegangen sind. Ausgebildet durch Frank Busemann – Gewinner der olympischen Silbermedaille im Zehnkampf (1996 Atlanta) – trainieren Coaches sportbegeisterte Gäste in ihrem Urlaub. Das Programm besteht aus Ausdauer-, Koordinations-,Beweglichkeits-, Schnelligkeits- und Kräftigungstraining. Für Gäste, die die Hotels bei Thomas Cook buchen, ist das Sportprogramm inklusive.
"Sportliche Aktivitäten im Urlaub sind für die Erholung ideal", bringt es Frank Busemann
auf den Punkt. Dabei ist das Trainingsprogramm so aufgebaut, dass auch ohne Vorkenntnisse mitgemacht werden kann. Die Übungen sind einfach, aber effizient und sowohl für Hobbysportler als auch für Anfänger geeignet. "Und weil Spaß beim Sport ein entscheidender Motivationsfaktor ist, stehen viele Partner- und Gruppenübungen auf dem Programm", ergänzt der ehemalige Profisportler. Den ganzen Tag über gibt es verschiedene Einheiten, die alle oder – je nach Zeit und Lust – einzeln absolviert werden können.
Ziel des Beweglichkeitstrainings ist es, Sportverletzungen vorzubeugen und das Wohlbefinden zu steigern: Dazu stehen Übungen zur statischen und dynamischen Dehnung auf dem Programm, um Muskelstrukturen zu flexibilisieren. Für das Training der Ausdauer werden Dauerläufe mit verschiedenen Strecken, Längen und Geschwindigkeiten absolviert – dazu kommen Intervallläufe und Aquajogging. Zur Förderung der Geschicklichkeit und des Körperempfindens werden die koordinativen Fähigkeiten geschult. Für die Kräftigung der Muskelgruppen gibt es zahlreiche
Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, die auch nach dem Urlaub zu Hause durchgeführt werden können, da keine Geräte und Gewichte notwendig sind. Beim "Schnelligkeitstraining" wird das Reaktionsvermögen gesteigert und die Reaktionsfähigkeit verbessert. Einmal pro Woche findet ein Vortrag über gesunde Ernährung statt.

Alle Hotels, in denen der Cook's Sport Club angeboten wird, sind Häuser mit einem breiten Sportangebot wie beispielsweise Fitnessraum, Tennis und Multifunktionsplatz und liegen direkt am Strand oder in unmittelbarer Nähe. Durch große Poollandschaften, Wellnessbereiche und andere Hoteleinrichtungen ist sichergestellt, dass die Aktivurlauber sich ausreichend entspannen können und eventuell nicht sportbegeisterte Reisebegleiter auch einen schönen Urlaub erleben.

Übersicht der Hotels mit Cook's Sport Club:

Spanien
- Mallorca, Sa Coma: ****Blau Mediterraneo Hotel
- Mallorca, Colonia Sant Jordi: ****Hotel Colonia Sant Jordi
- Andalusien, Novo Sancti Petri: ****+Hotel Iberostar Andalucia Playa

Türkei
- Antalya, Lara, *****Hotel Rixos Lares
- Side, *****Horus Paradise Luxury Resort

Ägypten
- Hurghada, Abu Soma, *****Hotel Intercontinental Resort Abu Soma

Tunesien
- Hammamet-Yasmine , ****+Hotel Iberostar Averroes

Griechenland
- Kos, Mastichari, *****Neptune Hotels Resort & Spa

Email-Abruf: cooks_sport_club@thomascookag.com


Kreta entdecken

Wandern durch die längste und tiefste Schlucht Europas
Kultur im Museum El Greco
Ein Hauch von Karibik am Strand Vai

Oberursel, 4. April 2011 – Sie spüren die schönsten Hotels auf, kennen die Welt wie ihre Westentasche und haben jede Menge Geheimtipps: die Urlaubsexperten von Neckermann Reisen. Hier verraten sie ihre ganz persönlichen Best ofs.
Wer die Tipps der Experten alle erleben möchte, kann auf die neue Neckermann Rundreise Helden, Minoer & pittoreske Städte gehen, die ab Mai angeboten wird.

Daniela Köhler, Senior Produktmanagerin Griechenland
Wer auf Kreta ist, sollte es nicht versäumen, durch die längste und tiefste Schlucht Europas zu wandern - die Samaria Schlucht. Mit ihren 18 Kilometern Länge und 600 Meter hohen Felsen gilt die Schlucht als Naturwunder. Die typische Wanderung dauert fünf Stunden, startet vom Ende der Straße auf der Omalós Hochebene und geht bis hinunter ans Mittelmeer bei Agía Ruméli. Dort angekommen beträgt der zurückgelegte Höhenunterschied 1.100 Meter und die Wanderer können sich in einer der vielen Bars und Tavernen mit einem kalten Getränk belohnen. Damit in
der Samaria Schlucht niemand verloren geht, werden die Wege genau überwacht und es gibt feste Wanderzeiten. Geheimtipp: Wer weniger Kilometer wandern möchte, ist auf der kleinen Schluchtwanderung bestens aufgehoben. Mit dem Boot geht es von Chora Sfakion nach Agia Roumeli. Von dort aus kann man beliebig weit in die Schlucht hinein wandern und im Anschluss mit dem Boot wieder zurückfahren. Die Wandersaison in der Samaria Schlucht beginnt im Mai
und geht bis Mitte Oktober.

Kallia Kefalogianni, Reiseleiterservice Neckermann Reisen auf Kreta
Ich habe einen guten Tipp für alle kulturell Interessierten. Etwa 20 Kilometer von der Hauptstadt Heraklion entfernt, findet man zwischen Orangen-, Mandarinen- und Zitronenhainen das kleine
idyllische Dörfchen Fodele. Hier befindet sich das Geburtshaus von Kretas bekanntestem Maler: Domenikos Theotokopoulos, besser bekannt unter dem Namen El Greco (1541-1614). Als Vertreter der byzantinischen Malerei entwickelte er unter dem Einfluss der kretischen Schule seinen eigenen expressiven Stil und wurde einer der berühmtesten Maler der Renaissance. El Greco gewann Ruhm und Unsterblichkeit, jedoch vergaß er nie sein Heimatland und unterzeichnete alle seine Werke mit Dominikos Theotokopoulos, der Kreter.
In dem kleinen, im Jahre 1982 renovierten und zu einem Museum umgestalteten Gebäude können seine bekanntesten Werke besichtigt und Kopien erworben werden.

Ritsa Moulianaki, Reiseführerin HellenicZeus Travel auf Kreta:
Wer im Anschluss an eine Rundreise noch einen ganz besonderen Strand besuchen möchte, dem empfehle ich den Palmenstrand Vai auf der Insel Kreta. Die exotische Naturschönheit liegt im östlichsten Zipfel von Kreta, etwa 20 Kilometer von Sitia entfernt. Hier fühlt man sich zu Recht in die Karibik versetzt. Der Strand, mit Palmen geschmückt, gilt als einer der schönsten Strände Griechenlands und ist weit über die Grenzen Kretas hinaus bekannt. Besucher des Strandes können hunderte von Dattelpalmen bestaunen, die von den Phöniziern dorthin gebracht wurden. Von ihrem mitgeführten Dattelvorrat ließen sie die Kerne im Sand zurück und schufen damit die Grundlage für den Palmenhain, der heute den größten seiner Art in Europa bildet. Nicht zu vergessen: ein erfrischendes Bad in den Wellen.

Wer diese Tipps hautnah erleben möchte, der kann in diesem Jahr mit Neckermann Reisen auf die neue Rundreise Helden, Minoer & pittoreske Städte gehen. Die Tour startet in Heraklion und führt weiter über die Halbinsel Akrotiri nach Chania. Von hier aus steht die Durchwanderung der Samaria
Schlucht auf dem Programm. Im Anschluss geht es weiter zum Kloster Arkadi nach Margarites und Fodele mit dem Besuch des El Greco Museums. Der Halt auf der Insel Spinalonga und in Agios Nikolaos sind weitere Höhepunkte der Reise. Wer im Anschluss am Vai Strand baden möchte, kann die Rundreise jederzeit verlängern.

Die einwöchige Rundreise inklusive Flug ist ab 1.153 Euro pro Person buchbar.

Einen ausführlichen Reiseverlauf gibt es unter: kreta_rundreise@thomascookag.com

Quelle: tc-infonet


Die Balearen - das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel

Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera – die Inselgruppe der Balearen – das sind Inseln, die alles haben. Neben dem bereits bekannten Produkt Sonne und Strand bieten die Balearen dem Besucher viele andere touristische Attraktionen, was sie zu einem der abwechslungsreichsten und konkurrenzfähigsten Reiseziele macht. Ein Reiseziel, das aufgrund seines äußerst umfangreichen Angebots dazu einlädt, es alle 365 Tage des Jahres zu genießen.

Warum nicht über das Wochenende auf die Balearen fliegen?
Die Flughäfen der Balearen verfügen über hervorragende Verbindungen mit praktisch ganz Europa. Dadurch sind Mallorca, Menorca und Ibiza/Formentera in rund zwei Flugstunden von den Deutschland aus zu erreichen und lässt sie zu einem idealen Ziel für ein Wochenende zu jeder Jahreszeit werden. Golf, Kultur, Gastronomie, Natur, sportliche Ereignisse, Wandern, Spa & Wellness, Einkaufen, Tauchen …, jede dieser Optionen ist ein guter Grund, um einen Abstecher zu machen und einige Tage lang der täglichen Routine zu entfliehen und das umfangreiche touristische Angebot zu genießen, und das nur wenige Stunden von zuhause entfernt.

Wein- und Ölrouten
Die Balearen haben eine bedeutende Tradition im Anbau von Oliven und Reben, was dazu geführt hat, dass sie für die Erzeugung von Weinen und Öl von hoher Qualität berühmt wurden; die mallorquinischen Weine besitzen Herkunftsprädikate, das von Binissalem und das von Pla
i Llevant, und es gibt ein weiteres Herkunftsprädikat für das Olivenöl von Mallorca.
Der gesamte damit verbundene Herstellungsprozess kann vom Touristen mittels verschiedener Routen nachvollzogen werden, auf welchen Bodegas, Ölmühlen und Ölpressen der Inseln besichtigt werden können. Eine etwas andere Art, das Wesen der mediterranen Diät kennen
zu lernen und sie zu probieren.

Mallorca

Tramuntanagebirge: Die Insel Mallorca nennt eine Naturlandschaft von unglaublicher Schönheit ihr Eigen, das große Persönlichkeiten wie unter anderen den Komponisten Frederic Chopin, den Schriftsteller Robert Graves oder den Filmstar Michael Douglas verzaubert hat. Es handelt sich um die Serra de Tramuntana, eine Kette von Bergen mit fruchtbaren und friedlichen Tälern, die etwa ein Drittel
der Insel ausmacht. Ihre Küste beginnt und endet an zwei einmaligen Orten: die Insel Dragonera und das Kap Formentor.

Der Westen: Das Tramuntanagebirge bietet dem Touristen weit gefächerte Möglichkeiten, mit Ausflügen zu malerischen Dörfern wie Deià oder Valldemossa mit Wander- und Fahrradrouten, Musikfestivals, tausendjährigen Olivenbäumen, mit der Herstellung von Wein und Olivenöl …
Insgesamt eine touristische Attraktion, die sich erheblich durch die Ernennung der Serra de Tramuntana zum Kandidaten für das Weltnaturerbe der UNESCO im Jahr 2011 aufgewertet sieht, womit sie zu einem der 878 Orte auf dem Erdball wird, die derzeit zum Welterbe erklärt worden sind, und bereits aus diesem Grund ein echter Anreiz für den Touristen darstellt.
Kleine Gebirgsorte wie Calvia oder das malerische Estellenchs sind einen Besuch wert. Auch Banyalbufar erfreut sich wachsender Beliebtheit. Das reiche Kleinstädtchen Sóller und seine Umgebung gelten als der Garten Mallorcas (Zitrusfrüchte, Feigen und Mandeln). Von hier
fährt die Oldtimer-Straßenbahn Orangenexpress an den etwa 5 km entfernten Hafen Puerto de Sóller. Auf der Südseite des Puig Mayor (1445 m) liegt das verträumte Bergdorf Fornalutx. In Deià, dem hübschen Künstlerdorf, laden verwinkelte Gassen mit Geschäften zum Bummeln
ein. Das rustikale Städtchen Andraitx ist nur 5 km vom mondänen Yachthafen Port dAndraitx entfernt.
Naturparks: Die Erhaltung der Naturparks auf Mallorca wurde wesentlicher Bestandteil der Bemühungen der Gemeinden, um den Tourismus auf der Insel zu fördern und gleichzeitig
die Umwelt zu schützen. Die geschützten Zonen auf Mallorca betragen bereits 40 % der gesamten Insel. Da die Mallorquines besonders stolz auf ihre wunderschöne Landschaft sind, hat sich die Politik dazu entschlossen, sich mehr für ihren Erhalt einzusetzen.
Naturparks auf Mallorca:
• Naturpark de Sa Dragonera
• Naturpark de Mondragó
• Naturpark de SAlbufera de Mallorca

Gärten von Alfabia: Ein Ort der Ruhe und Entspannung. Der Garten mit subtropischer Vegetation wurde von arabischen Gartenplanern um das muselmanische Landgut angelegt.
Seit 700 Jahren befindet sich die Anlage im Besitz der Familie Zafortesa und wird von ihr liebevoll gepflegt. Man betritt das Landgut über eine schattige Allee. Die Räume der Villa sind kostbar möbliert, mit alten mallorquinischen Möbeln, Bildern und Keramiken. An kleinen
Teichen findet man schattige Plätze. Man wandelt vorbei an Palmen, hohen Kiefern und plätschernden Brunnen. Der Garten wird durch ein raffiniert angelegtes Kanalsystem
bewässert. Die Gärten liegen an der Landstraße von Palma Richtung Sóller.
Öffnungszeiten: November bis Ende März Montag bis Freitag von 09.30 Uhr bis 17.00 Uhr, Samstag bis 13.00 Uhr.

Der Süden: Die Inselhauptstadt Palma kann auf eine zweitausendjährige Geschichte zurückblicken. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in der Altstadt. Die berühmteste Sehenswürdigkeit der Insel ist die Kathedrale La Seu in der Hauptstadt Palma de Mallorca. Der
Grundstein der Kathedrale La Seu wurde im 13. Jh. Auf den Ruinen der Hauptmoschee gelegt. Der Kirchenraum mit 44 Meter Höhe und 121 Meter Länge zählt zu einem der größten in gotischen Kirchen. Der Kathedrale vorgelagert ist der Parc de la Mar mit einem künstlichen See.
Gegenüber steht der Almudaina-Palast, einst Festung arabischer Herrscher. Oberhalb von Palma thront das Castell de Bellver. Die ehemalige Verteidigungsanlage aus dem 16. Jahrhundert befindet sich 112 m über Palma de Mallorca. Von dort aus hat man einen wunderschönen
Ausblick über die Bucht von Palma und das Meer. Im Erdgeschoss des Castells befindet sich das Museum Historia de la Ciutat – ein Museum über die Stadtgeschichte Palmas. Nördlich vom Castell de Bellver befindet sich das spanische Dorf Pueblo Español. Im spanischen Dorf wurden
berühmte Bauwerke Spaniens nachgebaut. Ruhe und Abgeschiedenheit bietet Llucmajor. Der Ort
lebt von der Schuhproduktion. Das hübsche Puigpunyent ist umgeben von einer idyllischen Gebirgslandschaft.

Der Osten: Die Feriensiedlung Cala dOr gruppiert sich um fünf feinsandige Strände und den Yachthafen. Durch reizvolle Waldgebiete führt die Landstraße von Porto Colom zum Badeort Porto Cristo. Die Umgebung Artàs war schon in der Bronzezeit besiedelt, die Rochenbucht
Cala Ratjada ist Mallorcas zweitwichtigster Fischereihafen.

Der Norden: Das hübsche Landstädtchen Pollensa gilt als die heimliche Hauptstadt der Insel. Sehenswert sind Kreuzgang und Innenhof des Klosters Sant Doménec (Museum). Die eigenwillig geformte Halbinsel am Cap de Formentor mit steilen Felsklippen und Sandstränden ist
ein beliebtes Ausflugsziel. Ein ruhiger Ferienort ist Cala San Vicente, der zwei kleine Badebuchten bietet.

Die Inselmitte: Das ruhige, ursprüngliche Mallorca präsentiert sich mit kleinen Dörfern und ertragreicher Landschaft. Noch heute prägen Kirchen das Bild, Natursteinmauern begrenzen die Felder. Ruberts ist ein schönes Dorf, umgeben von Feldern und Hügeln. Sineu ist bekannt für seinen Markt, der jeden Mittwoch stattfindet.

Erlebnis-Tipps: Besichtigung der historischen privaten Landsitze Son Marroig und Miramar (Küstenstraße zwischen Valldemossa und Deià). Altstadtbummel in Palma (Stadtpaläste, hübsche Patios, Kaffeepause im Gran Café, Calle San Miguel).
Südostküste: Ursprünglicher Fischerhafen Cala Figuera, die Drachenhöhlen Coves del Drac (eindrucksvollste Höhle der Insel, bei Porto Cristo), Kloster Lluc (Mallorcas größter Wallfahrtsort), Klosterberg Randa (Tafelberg mit drei Klosterkirchen).

Restauranttipps und kulinarische Tipps: Bei Sóller: Cas Puers (lauschiger Garten, erstklassige Weine, kreativeKüche). In Fornalutx: Can Antuna (Terrasse inmitten von Oliven- und Orangen-hainen). In Deià El Olivo (alte Ölmühle). In Valldemossa: Son Moragues (mallorquinisches
Landgut). In Port dAndratx: Casa Gallega (Fisch, Meeresfrüchte).
In Palma: Casa Eduardo (Beletage über Palmas Fischereibörse Lonja, Panoramablick), Chopin (Stadtzentrum, internationale Küche), Es Parlament (Kantine des alten Regierungsgebäudes), Santurce (baskische Küche, Altstadt). Bei Artà: Finca Es Serral (mallorquinische Küche)
In Santa Maria: Weinkellerei Macià Batle.
Restaurante Sa Punta, zwischen Cala Bona und Costa de los Pinos. Gehobene spanische Küche mit toller Terrasse direkt am Meer. Fisch, Fleisch, sehr gute spanische Vorspeisen (auch geeignet,
um nur eine Picada aus Vorspeisen zu essen).
Mandilego - Fischrestaurant in Can Picafort. Das Lokal ist eine lukullische Oase; feinste Fisch- gerichte werden hier in nautisch dekoriertem Rahmen serviert. Stammrestaurant des spanischen Königs, der hier bei seinen Besuchen auf der Insel gerne speist.
Geöffnet Di–So, Carrer Isabel Garau, 7458 Can Picafort, Telefon: +34 971850089
Puro Beach - Direkt am Meer gelegener trendiger sehen und gesehen werden-Beachclub (mit Pool), komplett in weiß gehalten und relativ teuren Preisen. Dennoch einen Besuch wert, ist mittlerweile fast so legendär wie das Cafe del Mar auf Ibiza, produziert auch seine eigene Chillout-Musik. Speziell zum Sundowner (sehr schöner Sonnenuntergang) ein guter Tipp.
Adresse: Cala Estancia, Pagell 1, Mallorca Tel: +34-971-744 744

Hotelempfehlung auf Mallorca:
Im St. Regis Mardavall Mallorca Resort wird Ihre Gegenwart in jedem Detail auf höchstem Niveau geschätzt. Die luxuriösen 133 Zimmer mit ihren großen Balkonen überzeugen mit einer faszinierenden Aussicht auf das Meer, die imposante Tramuntana Bergkette oder die gepflegte Gartenanlage, deren üppiges Grün einen reizvollen Kontrast zum Tiefblau des Meeres bildet. Die Ausstattung der Zimmer, alle mit individuellen Möbeln beeindruckend eingerichtet, lässt keine Wünsche offen. Perfektioniert wird das süße Leben in diesem Hotel auf Mallorca durch die kulinarischen Schöpfungen der Spitzenköche. Auch das Wohlbefinden der Gäste hat höchste Priorität. Golf, Fitness oder Wellness – in allen Bereichen werden die Erwartungen übertroffen. Im eleganten Arabella Spa, eines der besten Spas Europas, taucht man in eine unvergleichliche Wellness-Aura ein. Beim Genuss exotischer, fernöstlicher oder traditioneller Anwendungen wird Ihre Entspannung vollkommen sein. Golfbegeisterte Gäste erwarten vier erstklassige Golfplätze, die unter Golfprofis zu den Top-Plätzen der Welt zählen. Das Resort besticht außerdem durch seine perfekte Lage nahe dem exklusiven Hafen von Puerto Portals und die Inselhauptstadt Palma ist nur eine kurze Autofahrt entfernt.

Ibiza

Der Norden: Die schmale Halbinsel Portinatx bietet atemberaubende Landschaften im äußersten Norden der Insel. In San Miguel sorgen traditionsreiche Tänze vor dieser mächtigen Festungskirche für Abwechslung.
Beschaulich geht es in San Juan zu, einem Ort, der seit jeher von Besuchern geschätzt wird. Die Cafés bieten entspanntes Flair und laden zum Verweilen ein.

Der Nordosten: Tief eingeschnittene Buchten und kiefernbewachsene Hügel charakterisieren das Gesicht dieses Inselteils. Abwechslung garantiert das schöne Städtchen Santa Eulalia del Rio. In San Carlos spiegelt sich noch heute die Hippiekultur wider, die in bunten Märkten und typischen Bars allzeit präsent ist.

Der Südosten: Die schöne, farbenprächtige Inselmetropole Eivissa zieht mit ihrem einmaligen Charme jeden Besucher in ihren Bann. Die Einen finden hier eine wunderschöne Altstadt und einen romantischen Hafen, die Anderen bevorzugen das quirlige Nachtleben.

Der Südwesten: Weitläufig präsentieren sich die Sandstrände und die ursprüngliche Landschaft in diesem Teil der Insel. In und um San Antonio geht es turbulent zu, während abgelegene Buchten mit klarem Wasser einen ruhigen Badetag ermöglichen. Nahe der kleinen Stadt San Jose befindet sich die höchste Erhebung der Insel. Über einen Wanderweg gelangt man hinauf auf die aussichtsreiche 475 Meter hohe Kuppe.

Die Inselmitte: Wer Ursprünglichkeit sucht, findet im Inselinneren typische Ortschaften und lebendige Kultur abseits vom Strandtrubel. Einladend ist der Ort Santa Gertrudis de Fruitera. Die Kirche und das kulturelle Leben machen den Charme des Ortes aus. In San Rafael finden
sich die inseltypischen weißen Häuser.

Erlebnis-Tipps: Ball Pages (lokale Volkstanzgruppen) bei der imposanten Wehrkirche Eglesia de San Miguel in San Miguel. Tropfsteinhöhlenbesichtigung bei Cova de Can Marca. Klassische Sommerkonzerte in San Carlos. Naturpark Ses Salines mit einzigartiger Flora und Fauna.
Spaziergang auf der Paseo Maritim (Hafenpromenade) von San Antonio.

Kulinarische Tipps: In Portinatx: Cas Mallorquí (Spezialität: Paella mit Meeresfrüchten). In Port de San Miguel: Port Balanzat (beliebtes Restaurant in Strandnähe, hauptsächlich Fisch und Meeresfrüchte). In Eivissa: Can Alfredo (Traditionsrestaurant im Herzen der Stadt,
ibizenkische Küche), La Raspa (exklusive Lage mit breiter Terrasse, exzellente Fischgerichte).

Formentera

Die kleine, reizvolle Insel Formentera zeichnet sich durch eine reiche Vegetation mit den im Mittel-meerraum typischen Pinien aus. Zusammen mit zahlreichen Palmen machen sie Formentera zu einem idyllischen Paradies, das sich seinen ursprünglichen Charme bewahrt hat. Im
kleinen Ort El Pilar finden Sie eine der schönsten Kirchen der Insel. Es Pujols ist das touristische Zentrum Formenteras. Weite Buchten mit feinsandigen Stränden und kristallklarem Wasser laden zum Entspannen ein. Im Hafenort La Sabina geht es geschäftig zu. Besuchen Sie unbedingt
eines der malerischen Cafés am Hafen. Auf dem Kirchplatz von San Fernando finden abends Veranstaltungen statt, die stark vom traditionellen Charakter der Insel geprägt sind. San Francisco Javier ist der größte und gleichzeitig lebhafteste Ort Formenteras. Neben zahlreichen
Einkaufs- und Unterhaltungsangeboten haben Sie die Möglichkeit, Kulturdenkmäler, wie beispielsweise die imposante Wehrkirche aus dem 18. Jahrhundert, zu entdecken.

Erlebnis-Tipp: Traditioneller Hippiemarkt in El Pilar.
Kulinarischer Tipp: In Es Pujols: Sa Palmera (traumhafter Ausblick)

Allgemeine Informationen zum Land Spanien:

Gesundheit
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Reiseantritt über den notwendigen Impf- bzw. Infektionsschutz für Ihr Urlaubsland sowie über mögliche Prophylaxe-Maßnahmen
und holen Sie ggf. auch ärztlichen Rat zu Thrombose-und anderen Gesundheitsrisiken ein. AllgemeineInformationen erhalten Sie bei allen Gesundheitsämtern, bei den reisemedizinischen Informationsdiensten oder bei der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung.
Wir empfehlen Ihnen neben der Mitnahme einer kleinen Reiseapotheke auch den Abschluss einer zusätzlichen Auslandsreisekrankenversicherung bzw. einer entsprechenden Zusatzversicherung. Ihr Reisebüro berät Sie gerne.
Weitere Informationen finden Sie auf folgenden
Internetseiten:
www.crm.de,
www.die-reisemedizin.de,
www.fit-for-travel.de,
www.netdoktor.de,
www.frm-web.de oder
www.m-ww.de/reisemedizin

Reisesaison
Hochsaison: Viele wollen in den Schulferien und an Feiertagen verreisen, um die freien Tage in einer anderen Umgebung zu verbringen. In dieser Zeit übersteigt die Nachfrage oft das Hotelangebot, die Häuser sind meist ausgebucht.
Um weniger gefragte Reisezeiten, die beispielsweise die gleichen Personalkosten verursachen, finanziell auszugleichen, erheben viele Hoteliers bei Aufenthalten über
diese Zeiten einen einmaligen Saisonzuschlag. Dieser Aufpreis hat jedoch nicht unbedingt etwas mit Zusatzleistungen zu tun.
Vor- und Nachsaison: Diese Zeit bietet Ihnen in der Regel eine etwas ruhigere Urlaubswelt. Es kommt jedoch gelegentlich auch zu Einschränkungen verfügbarer Angebote. So können bei geringer Auslastung einzelne Bars und Restaurants später öffnen bzw. früher schließen. Auch Sport- und Freizeitangebote stehen möglicherweise nicht im gleichen Umfang wie in der Hochsaison zur Verfügung. Manchmal wird ein Hotel wegen zu geringer Gästezahlen
später geöffnet oder früher geschlossen. Selbstverständlich bieten wir Ihnen dann eine mindestens gleichwertige Unterbringung an.

Adressen
Die Botschaft/Konsulate der Bundesrep. Deutschl. Finden Sie in folgenden Orten:
Deutsche Botschaft:
Madrid, Calle Fortuny 8,
Tel. 00 34 – 91 5 57 90 00
Konsulate:
• Málaga Bloque Sur,
Mauricio Moro Pareto, 2–5,
Tel. 00 34 – 95 2 36 35 91
• Sevilla, Fernández y González, 2-2°,
Edificio Allianz,
Tel. 00 34 – 95 4 23 02 04
• Palma de Mallorca,
Edificio Reina Constanza/Porto Pi 8,
Tel. 00 34 – 9 71 70 77 37
• Las Palmas de Gran Canaria,
Calle Albareda 3,
Tel. 00 34 – 9 28 49 18 80

Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland sowie Österreich ist für die Einreise nach Spanien das Mitführen eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses Pflicht! Kinder (unter 16 Jahren) benötigen einen Kinderausweis, ab 10 Jahren mit Lichtbild, oder die Eintragung
im Familienpass. Bürger anderer Nationalitäten wenden sich bitte an ihr zuständiges Konsulat bzw. ihre Botschaft.

Essen und Trinken
Traditionell wird eher spät gegessen. Wie in vielen südlichen Ländern ist das Frühstück oft recht einfach. In Restaurants wird erwartet, dass man Vor- und Hauptspeise sowie ggf. auch Dessert oder jedenfalls Kaffee bestellt.
Wer kein großes Menü essen möchte, besucht eher eine Cafeteria oder Bar.

Fernsprechverbindungen
Telefonvorwahl von Deutschland nach Spanien: 0034 / Ortsnetz mit 9 / Teilnehmer.
Telefonvorwahl von Spanien nach Deutschland: 0049 / Ortsvorwahl ohne 0 (erneuten Wählton abwarten)/ Teilnehmer.

Öffnungszeiten
Größere Geschäfte sind in Spanien in der Regel montags bis freitags 9.00/9.30 bis 20.00/21.30 Uhr und samstags bis 18.00 Uhr geöffnet. Kleinere Läden sind am Nachmittag von 13.00 bis 17.00 Uhr geschlossen. Kaufhäuser haben werktags durchgehend von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. In Touristenregionen kann in vielen Läden täglich eingekauft werden. Banken haben montags bis
freitags üblicherweise ab 9.00 bis 13.00 Uhr geöffnet.

Baden und Strände
In Spanien sind die Strände öffentlich. Es gibt keine Privatstrände. An Hauptstränden können Liegen und z.T. Sonnenschirme gemietet werden.

Kultur
Die bewegte Vergangenheit des Landes erklärt die Vielfalt der spanischen Architektur. Römische, maurische, romanische und westgotische Einflüsse haben ebenso ihre Spuren hinterlassen wie Renaissance, Barock und Jugendstil. Lassen Sie sich von herrlichen Burgen, Schlössern und Kathedralen in andere Zeiten versetzen. Die spanische Folklore erleben Sie bei einer der zahlreichen Fiestas. Ein äußerst lohnendes Erlebnis ist ein Aufenthalt in einem der Paradores: Besondere Hotels, die einst Schlösser, Klöster oder mittelalterliche Burgen waren und immer einen kulturellen Einblick in die Region ihres Standortes und die Geschichte Spaniens bieten.

Rauchen
In den öffentlichen Bereichen ist Rauchen verboten. Das Gesetz verbietet es nicht, in den Zimmern zu rauchen, da diese als Privatbereich betrachtet werden. (Ausnahme: wenn das Hotel dies ausdrücklich untersagt).

Sprache
Die Landessprachen sind Spanisch (Kastilisch), Baskisch und Katalanisch. Regional existieren verschiedene Dialekte. In den Urlaubszentren wird häufig Deutsch und Englisch verstanden.

Zeitunterschied
Zwischen Deutschland und dem spanischen Festland sowie den Balearen besteht kein Zeitunterschied. Zwischen Deutschland und den Kanarischen Inseln beträgt die Differenz
MEZ –1 Stunde.

Wussten Sie schon, dass
...oft Giganten durch die Straßen ziehen?
Die Riesen und Dickköpfe gehören zu jedem Volksfest, besonders auf Menorca und Mallorca. Die "gegants", wie Riesen auf Spanisch heißen, und "capgrossos" (Dickkopfe) tauchten zum ersten Mal 1630 in Sóller auf. Vier Riesenpaare zogen 1734 nach Palma um, und Anfang des 20. Jahrhun-derts wurde das Bauernpaar Töfol und Francinaina erschaffen. Es steht noch heute im oder vor dem Rathaus von Palma, hat inzwischen Nachwuchs auf den anderen Inseln bekommen.
Seit 1978 treffen sich alle Gegants und Capgrossos der Inseln sowie vom Festland in Palma zur großen Parade. Dabei darf auf keinen Fall das Paar Xeremiers und Flabiotets fehlen, die Dudelsack und Flöte spielen. Die modernen Nachkommen der Riesen sind im Sommer in lbiza-Stadt zu bewundern - wenn die Fantasieparade der Nachtschwärmer durch die Straßen zieht, um für ihre Discos zu werben und einige wie Riesen auf Stelzen daherkommen…

...Inselweine international Preise abräumen?
Es hat lange gedauert, aber inzwischen können die Inselweine auch gegen internationale Konkurrenz bestehen. Zentrum des Weinanbaus auf Mallorca sind die Orte Binissalem, Consell, Santa Maria del Cami, Sencelles und Santa Eugènia.
Zahlreiche Bodegas laden zur Verkostung ein, verkaufen direkt ab Weingut. Größere Kellereien wie Ferrer und Macià Batle bieten auch Individualtouristen Führungen an. Dem Vorbild der großen Schwester versuchen inzwischen die Winzer der Nachbarinseln nachzueifern. So wird auf Ibiza in Sant Antoni de Portmany von der Bodega Can Rich de Buscastell ökologischer Wein produziert. Auf Menorca werden ebenfalls alte Traditionen wiederbelebt und die Weine unter der Region Vino de la Tierra lsla de Menorca vermarktet. Die vier Weingüter im Parque Natural de's Albufera des Grau, nahe oder in den Orten Sant Lluis, Es Mercadal und Alaior, bieten Führungen durch die Kellereien und Weinberge an.

...die Unterwelt große Seen zu bieten hat?
Die Konzerte auf dem Lago Martel, mit 117 mal 130 Metern einer der größten unterirdischen Seen der Welt, sind eine Mischung aus Kitsch und Gänsehautgefühl. Unberührt lässt es niemanden, wenn aus der Dunkelheit lautlos ein Boot erscheint, darin ein Streichorchester, das Kompositionen von Chopin oder Offenbach spielt. Das Konzert in den Cuevas del Drach bei Porto Cristo auf Mallorca bildet den Höhepunkt der Besichtigung des Höhlensystems, dessen gewaltige Tropfsteinsäle voll Stalagmiten und Stalaktiten effektvoll angestrahlt sind. Etwas kleiner ist das Höhlensystem Coves del Hams weiter nördlich. Auch dort bildet der unterirdische See die Kulisse für ein Konzert mit klassischen Mozart-Arien, allerdings vom Band. Noch kleiner, dafür weniger überlaufen, sind die Tropfsteinhöhlen Campanet und Coves d'Arta. Mit Musik an unterirdischen Seen und einem Wasserfall lockt auch lbizas größte Tropfsteinhöhle Can Marça nahe San Miguel an der Nordküste.

...im Meer mehr als Sand zu finden ist?
Von wegen: Das Mittelmeer ist tot. In manchen Eckentummelt sich buntes Leben.
Etwa bei den Seegraswiesen zwischen Ibiza und Formentera. Das 700 Quadratkilometer große Biotop wurde von der UNESCO zum Naturerbe der Menschheit erhoben. Die Posidonia oceanica, wie das Gras heißt, reichert das Wasser mit Sauerstoff an und sorgt damit für eine Klarheit, die Taucher so lieben.

...Gourmet –Sterne über Mallorca leuchten?
Für viele Feinschmecker weisen Michelin-Sterne den Weg zum kulinarischen Glück. Und die erstrahlen auch über Mallorca. Zwei neue kamen im November 2011 dazu. Das Restaurant, das die Gourmet-Welle auf Mallorca begründet hat - das Tristán in Puerto Portals - verzichtet hingegen freiwillig auf die Auszeichnung. Das gab Küchenchef Gerhard Schwaiger bekannt. In die Räume des Hauptrestaurants zieht das bisherige Bistro de Tristán, während der Küchenchef auf der alten Bistro-Terrasse das Tristán Mar gründete, in dem zu ,,fairen Preisen" Meeresfrüchte und Fischspeisen serviert werden. Schwaiger ist nicht der erste Küchenchef, der auf Sterne verzichtet, aber nicht auf gute Produkte. Er will künftig ,,bezahlbaren Luxus" bieten und dafür auf, zusätzliches Chichi und viel Personal" verzichten.

... schneeweiße berge gen Himmel ragen?
Sie glitzern in der Sonne wie tausend Diamanten. Schneeweiß und viele Meter hoch türmen sich Millionen von Salzkörnern vor blitzblauem Himmel - ein toller Anblick. Früher war die Salzgewinnung eine der Haupteinnahmequellen der Inseln. Heute sind nur noch auf Mallorca nahe Es Trenc und auf lbiza an der Südspitze bei Sant Josep de sa Talala Salinen in Betrieb. Das Balearen-Salz hat inzwischen Einzug in viele Gourmetküchen gehalten und ist ein leckeres Souvenir. Besonders beliebt ist das ,,Flor de Sal", das an windstillen Tagen als hauchdünne Schicht in Handarbeit mit einer Holzschaufel von der Wasseroberfläche abgeschöpft wird. Auf Formentera stehen die alten Salinenfelder, in denen Meerwasser verdunstete, bis nur das Salz übrig blieb, unter Naturschutz.

...die Tramuntana in 90 Minuten passt?
Zu erleben ist die mallorquinische Gebirgskette, die die UNESCO kürzlich ins Welterbe aufgenommen hat, im neuen Besucherzentrum Serra de Tramuntana. Die Ausstellung führt durch die Geschichte, Ethnologie und Natur der Tramuntana. Zu sehen sind in drei Stockwerken unter anderem alte Handwerkskunst, Fotos der Insellandschaften, Porträts berühmter Bewohner und drei Kurzfilme (nur auf Katalanisch). Außerdem gibt es Informationen über Wanderrouten und - allerdings nur sehr wenige und eher auf Nachfrage – deutschsprachige Broschüren. Für das Zentrum wurde ein historisches Gebäude aus dem 16. Jahrhundert renoviert. Die Ca s'Amitger liegt neben dem Parkplatz der Pilgerstätte Lluc. Der Eintritt ist kostenlos, die Beschilderung in Katalanlsch, Spanisch und Englisch
Tipp: Gegen Vorlage eines Ausweises kann man einen Audio-Guide ausleihen.

...auch Ibiza eine Terrakotta-Armee besitzt?
Ihre Heimat ist die Höhle Es Culleram bei Punta Grossa und Sant Vicente im Norden Ibizas. Dort wurden die wichtigsten archäologischen Funde der Insel gemacht: die Büste der karthagischen Göttin Tanit, rund 600 Terrakotta-Standbilder und noch mal rund tausend Köpfe von Figuren und Tonscherben. Die Schätze werden inzwischen im Museum Puig des Molins gezeigt. Ein Besuch der Höhle, die vom 5. bis zum 2. Jahrhundert vor Christus als Kultstätte diente, lohnt trotzdem. Ab Punta Grossa führt ein etwa fünf Kilometer langer Wanderweg dorthin. Die Besucher werden mit einem herrlichen Blick auf Ibiza und die vorgelagerte Insel Tagomago belohnt. Mehr archäologische Schätze, die bis auf die Bronzezeit zurückgehen, hat Menorca zu bieten. Zu den am besten erhaltenen Ausgrabungsstätten zählen Torralba d'en Salort und der Torre d'en Galmés bei Alalor, zu den ältesten die Grabstätten Nau des Tudons bei Ciutadella. Auf Mallorca hinterließen vor allem die Römer ihre Spuren, bestens zu besichtigen z.B. in der Ausgrabungsstätte Ciutat Romana de Pollentla bei Alcúdia.
Quelle: Traveltalk Nr. 11/2012


Dr. Kirsten Gasoos
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